Hallo ihr Lieben,

Der Name Ai Weiwei wird einigen von euch bestimmt schon zu Ohren gekommen sein. Gerne möchte ich euch heute ein paar wenige der - meiner Meinung nach - wichtigsten und interessantesten Werke des chinesischen Künstlers vorstellen.

Der bekannte zeitgenössischen Künstler und Aktivist weiss mit seinen Werken seine Überzeugung auszudrücken und wurde auch gerade aufgrund seiner politischen und sozialen Aktionen und Performances berühmt.

Plattformen wie Twitter (@aiww) nutzt der Konzeptkünstler, um über die Landesgrenze hinaus Menschen zu erreichen. Denn der Regimekritiker sass 2011 wegen angeblicher Steuervergehen für fast drei Monate im Gefängnis und stand dann jahrelang in seiner Heimat unter Hausarrest. Der Gegenwartskünstler gilt bei seinen Gegnern als Radikaler und Verrückter und ist dem Pekinger Regime augenscheinlich ein Dorn im Auge, da er in vielen seiner Arbeiten die sozialen Missstände Chinas an den Pranger stellt.
Im Gegenzug wird er von seinen Fans aber auch oft "soziales Gewissen" Chinas oder "ai shen" ("Gott Ai") genannt.
Für sein soziales Engagement wurde ihm übrigens auch der Amnesty International Ambassador of Conscience Award verliehen.

COCA COLA VASE
Eines seiner berühmtesten Werke Coca Cola Vase von 1994 zeigt die Spannung zwischen der traditionellen, chinesischen Kultur und der westlichen Kultur auf. Und so prangt auf dem Gefäss aus den Zeiten der Han-Dynastie das Coca Cola Logo, das "Emblem des amerikanischen Kapitalismus". Diese kühne Gegenüberstellung zwischen zweitausendjährigem, handgefertigtem Artefakt und einem Logo des zwanzigsten Jahrhunderts verweist unter anderem auf die Globalisierung und den chinesischen kulturellen Wandel.
Diese Keramik stammt aus einer Serie Weiweis, welche er 1994 begonnen hat und bis heute fortlaufend ist.
Mehr Infos über diese Arbeit findet ihr auf sothebys.com!

Bild via sothebys.com

SUNFLOWER SEEDS
Eins meiner liebsten Werke Ai Weiweis ist die mit Sonnenblumenkernen gefüllte Turbinenhalle im Tate Modern. Die 100 Millionen Samen aus Porzellan wurden von insgesamt ca. 1600 Chinesen in 2 Jahren in Jingdezhen naturgetreu handgefertigt. Die als Porzellanstadt bezeichnete Produktionsstätte ist bekannt für ihre traditionelle Technik der Porzellanherstellung und geniesst einen ausgezeichneten Ruf.
Konnten die Besucher zu Beginn der Ausstellung noch über das Meer an Samen gehen, das Knirschen unter den Füssen spüren und hören, so wurde dieser Vergnügen bald aufgrund gesundheitsschädlicher Bedenken gesperrt.
Das Motiv der Sonnenblumenkerne war schon in früheren Werken präsent und hat für Ai Weiwei eine persönliche Bedeutung:
"Für Ai Weiwei, den Sohn des von Mao verfolgten Dichters Ai Qing, sind die Sonnenblumenkerne symbolisch aufgeladen: Selbst in den härtesten Jahren der Entbehrung und Unterdrückung konnten die Chinesen Sonnenblumenkerne miteinander teilen. Mit dieser Nahrung verbindet der in den Jahren der Kulturrevolution aufgewachsene Künstler Mitgefühl und Freundschaft, Gesten der Humanität in einer inhumanen Ära. Zugleich verkörpern die Kerne das chinesische Volk, pflegte die Propaganda die Chinesen doch als Sonnenblumen zu stilisierten, die treu und ergeben im Licht der „Sonne“ Mao gediehen." - faz.net

Bild via an-architecture.com
Bild via nytimes.com

FAIRYTALE
2007 reiste Ai Weiwei mit seinem Performance-Kunstprojekt Fairytale mit insgesamt 1001 Chinesen zur Documenta 12 nach Kassel. Für viele der Teilnehmer war dies die erste Reise in ein anderes Land, stammten viele von ihnen aus der armen Landbevölkerung. Das Reisen an sich, von den Vorbereitungen bis zum Entdecken einer Stadt, war zentraler Inhalt der Performance. Der Künstler thematisierte damit unter anderem die Reisefreiheit Chinas, sowie die soziale Lage des Landes.



REMEMBERING
Eines der politischsten Werke Ai Weiweis ist eine 10x100m grosse Assemblage von 9000 farbigen Kinderrucksäcken. Die Installation wurde an der Fassade des Haus der Kunst in München gezeigt, wobei jeder Rucksack für das Leben eines Kindes steht, welches bei einem Erdbeben 2008 in der chinesischen Provinz Sichuan zu Tote gekommen ist.
Mit fünf kräftigen Farben schrieb Weiwei "Sieben Jahre lebte sie glücklich in dieser Welt" in chinesischen Schriftzeichen - das Zitat einer Mutter eines Todesopfers.
Mit dieser Arbeit gedenkt der Künstler den tausenden Kindern, welche durch Pfusch am Bau in den Trümmern ihrer Schule ums Leben kamen, da das Gebäude nicht stabil genug gebaut worden war.


Wie steht ihr zu politischer und gesellschaftlich motivierten Kunst? Was haltet ihr von Ai Weiweis Arbeiten? Und welche Künstler_innen findet ihr in den Zusammenhang interessant?

Wer mehr über Ai Weiwei und seine Arbeiten erfahren möchte, dem kann ich das Buch "Ai Weiwei" vom Taschen Verlag ans Herz legen. Eine wunderbare Übersicht mit guten Bild- und Textmaterial über sein Schaffen.

Ai Weiwei

Hans Werner Holzwarth 

Hardcover, 25 x 33,4 cm, 600 Seiten 

 ISBN 978-3-8365-2649-4 

Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch

Hallo ihr Lieben

Dank einem Seminar der ZHdK durfte ich im Februar fast drei Wochen in der sieben Millionen Metropole Hongkong verbringen. Wer mir auf Instagram folgt, hat schon den ein oder anderen Blick auf die Reise erhaschen können.

In diesem Beitrag möchte ich gerne meine Reise mit euch teilen und euch meine liebsten Orte in Hongkong zeigen! In einem nächsten Beitrag verrate ich euch dann alles über die Kunstarbeit, welche während dem Aufenthalt entstanden ist.

Hongkong ist sehr vielfältig und besteht aus mehr als nur der viel gezeigten, modernen Skyline, wie man sie aus Filmen wie The Dark Night kennt. Denn neben den beeindruckenden Wolkenkratzern in Kowloon oder auf der Nordseite von Hong Kong Island, befindet sich auf der Südseite eine wunderbar, grüne Landschaft mit Wanderwegen und Stränden.
Neben Hong Kong Island zählen zudem die Gebiete Kowloon und New Territories (beides Festland), sowie die Outlying Islands (kleinere und grössere Inseln) zu Hongkong.


Hongkong ist nach Monaco die am dicht besiedeltste Stadt der Welt, was auch die hohen Lebensunterhaltskosten erklärt. Grundsätzlich verdienen Männer sowie Frauen in Hongkong sehr gut, weshalb viele Familien für wenig Geld meist südostasiatische Nannies und Hausmädchen beschäftigen. Diese prägen besonders am Sonntag, an ihrem freien Tag, das Stadtbild Hongkongs, indem sie sich mit Karton ihre eigenen Rückzugsorte im öffentlichen Raum schaffen. (SRF hat hier zu diesem wichtigen Thema berichtet!)

Für Hongkong braucht man kein Visum, da es sich um eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China handelt. Möchte man jedoch über Hongkongs Grenzen reisen, kann man sich vor Ort um ein 1-Tages-Visum kümmern.

Die Stadt wurde von 1843 bis 1997 zur britischen Kolonie erklärt und ging erst dann wieder zurück an China. Trotzdem hat Hongkong seine freie Marktwirtschaft, eine hohe innere Autonomie, die eigene Währung, Gesetze und den Zoll beibehalten. Der britische Einfluss ist immer noch sehr präsent, auch wenn die Regierung viel daran setzt, historische, britische Gebäude nieder zu reissen und anstelle dieser Imitate zu bauen. 


FLUGHAFENTRANSFER
Vom Flughafen aus kann man entweder zügig mit der U-Bahn (inklusive WLAN) für ca. 10 Fr. ins Zentrum von Hongkong fahren oder man wählt die gemütlichere Variante mit dem Bus. Die Strecke ist wunderschön und man bekommt gleich einen guten ersten Eindruck von Hongkong. Anders als in der Schweiz könnt ihr euch in Hongkong übrigens auf rasante Busfahrten gefasst machen.

Es lohnt sich übrigens, sich gleich zu Beginn der Reise eine Octopus Karte zu kaufen! Sie funktioniert ähnlich wie die Oyster Card in London und erleichtert den Ticketkauf in öffentlichen Verkehrsmitteln oder ist auch in diversen Geschäften einsetzbar. Als Student kriegt man jedoch noch günstiger Fahrtickets, wenn man sie jeweils einzeln vor Beginn der Fahrt am Automat kauft. 

HONG KONG ISLAND Norden
Der Einfluss der britischen Herrschaft und das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen ist bezeichnend für den Norden von Hong Kong Island. Die kulturelle Veränderung vom ehemaligen Stützpunkt North Point in westliche Richtung nach Admiralty und in östliche Richtung nach Wan Chai, die Linie zwischen britischer und chinesischer Kultur, ist mit blossem Auge zu sehen und zu erleben. Central in Hongkong Island ist das moderne Zentrum der Stadt mit vielen Hochhäusern, Büros, Malls und Hotels.
Der ganze Norden der Insel ist perfekt mit der Metro, Bussen, Trams und Taxis erschlossen. Am meisten kann ich hier Busse und Trams empfehlen. Mit der violetten Tramlinie kann man beispielsweise von der Endhaltestelle Kennedy Town mehr als eine Stunde für wenig Geld bis ans östliche Ende in Shau Kei Wan fahren. Wie bereits oben erwähnt, sind die Busfahrten ein richtiges Erlebnis und ich kann besonders die Fahrten in den Süden über den Berg empfehlen.


Rund um Central gibt es drei tolle Aussichtspunkte
Der Victoria peak ist wohl der bekannteste Aussichtspunkt Hongkongs. Den Berg erklimmt man am besten zu Fuss oder mit dem Bus! Die Schweizer Standseilbahn ist überteuert, die Menschenmassen riesig und die Aussicht schlecht. Der Eintritt zur Sky Terrace, der grossen Aussichtsplattform auf der Mall, lohnt sich dann aber sehr. (Psst! Wer jedoch kein Geld in die Hand nehmen möchte, kann den Rundwanderweg (ca. 50') entlang gehen und einen ebenso phantastischen Ausblick über Hongkong geniessen.)
Auch der Bank of China Tower, eines der auffälligsten Gebäude in Hongkong, bietet im 43. Stock neben einer Ausstellung über Banknoten einen hübschen Ausblick Richtung Victoria Peak.
Zudem könnt ihr in der zum Bank of China Tower angrenzenden Mall im 4. Stock auf die Besucherterrasse. Dieser Aussichtspunkt ist zwar nicht ganz so spektakulär wie die anderen zwei, dafür aber sehr viel ruhiger und wenn man mag, kann man sogar an der Bar nebenan genüsslich einen Drink schlürfen.

To do:
- Hong Kong Park
- Mit den Trams durch die Stadt tuckern
- Aussichtspunke besuchen: Victoria Peak + Bank of China Tower
- Die Star Ferry nach Kowloon nehmen
- Bei Northern Dumpling Yuan in North Point Vermicelli Reisnudeln essen
- Beim Pferderennen wetten!



HONG KONG ISLAND Süden
Dass der Süden von Hong Kong Island so idyllisch grün und gemütlich ist, war mir zu Beginn der Reise gar nicht bewusst. Nach fast zwei Wochen Hongkong und viel getaner Arbeit war ich dann aber froh, dem Grossstadttrubel für einige Zeit entfliehen zu können und so zog ich an fast jedem Tag los Richtung Süden.
Von Central aus kann man entweder etliche Fähren in alle Richtungen besteigen, oder aber auch den Bus Richtung Süden nehmen. Besonders möchte ich hier den Hike auf dem Dragon's Back bei Shek O hervorheben, welcher eine phänomenale Aussicht auf kleine Dörfchen und idyllische Buchten bietet. Es ist zwar mehr ein lockerer Spaziergang, als eine richtige Wanderung, aber erholsam wars allemal!
Das bekannte Dörfchen Stanley als Ausflugsziel kann ich übrigens nicht wirklich empfehlen. Der ganze Ort ist übermässig touristisch, sehr künstlich und teuer. Einzig der Markt hat ein paar ganz hübsche, kleine Stände. Aber da gibt nur schon die Anfahrt mit dem Bus mehr her.
Neben dem Wandern und ein paar hübschen Dörfchen hat die Südseite auch einige schöne Strandabschnitte zu bieten. Repulse Bay und den Stanley Main Beach kann ich hier besonders empfehlen!


KOWLOON
Die Halbinsel Kowloon ist besondern für den Stadtteil Mongkok bekannt. Hier kann man in die Menschenmassen eintauchen und sich an einem der vielen Strassenständen mit Essen und viel Schnickschnack eindecken.
Anders als auf der Nordseite von Hongkong Island, wo fast der ganze Quai entweder gesperrt oder mit hohen Reling gesichert ist, kann man in Kowloon beim Victoria Harbour ein paar Meter am Wasser entlang spazieren. Zwar sind hier auch in der ganzen Länge Reling angebracht, aber die Aussicht ist grandios und es lässt sich wunderbar auf dem Geländer sitzen. 
Grundsätzlich empfand ich das Shoppen in Hongkong als sehr teuer. Die 3,6km lange Nathan Road, welche sich vom Hafen bis weit in den Norden zieht, hat viele typisch europäische Shops, aber auch super günstige und charmante kleine Läden.

To do:
- museum of history
- Essen auf der Strasse in Mongkok
- Temple Street Night Market: Nachtmarkt, tägl. von 18:00 - 23:00
- Ladies Market
- Spazieren am Victoria Harbour
- Kowloon park



ÜBERNACHTEN
In den drei Wochen habe ich insgesamt an drei Orten auf Hongkong Island genächtigt: im typischen Backpacker Hostel Yesinn, im grosszügigen und absolut empfehlenswerten Youth-Square Hostel im Osten von Hongkong Island und im 3* Mini Hotel bei Central.

Um dem Jetlag keine Chance zu geben und fit für das Seminar meiner Hochschule zu sein, war ich extra drei Tage früher angereist. Diese zwei Nächte habe ich im oben erwähnten Yesinn Hostel verbracht. Perfekt für kleines Geld und natürlich mit vielen jungen Touristen. Das Hostel liegt super zentral und es ist ganz in Backpacker Style ein grosses Durcheinander mit viel Kommen und Gehen.
Zu Beginn des Seminar zog ich dann mit meinen Mitstudierenden in das Youth-Square Hostel an der Endhaltestelle in Chai Wan - ein absoluter Traum! Die Zweierzimmer sind wunderbar gross, hell und das Hostel insgesamt sehr sauber. Der Service war phänomenal und man muss sagen, dass es eigentlich mehr ein Hotel, als ein Hostel war. Die Lage ist insofern sehr gut, als dass es sehr ruhig gelegen ist und man von da aus perfekt in den Süden der Insel reisen kann. Zur Innenstadt sind es mit der U-Bahn ca. 20 Minuten. 
Als unser Seminar zu Ende war, habe ich vom liebgewonnenen Youth-Square Hostel zuerst in ein Hotel in Kowloon gewechselt, welches ich fluchtartig nach fünf Minuten wieder verlassen habe. Das dreckige, stickige Zimmer ohne Fenster lag in einer mir so suspekten Gegend, dass es mir nicht wohl war, alleine spät abends noch vor die Türe zu gehen. Dazu möchte ich anmerken, dass ich oft und gerne alleine reise. Zudem kann ich ohne Probleme auf harten Matratzen oder in engen Räumen schlafen. Ich habe jedoch gelernt, auf mein Gefühl zu achten und bis deshalb lieber in das "Mini Hotel" bei Central gezogen. Ein kleines, hübsches Hotel in perfekter Lage, welches aber auch seinen Preis hat.

ESSEN
Ich muss sagen, dass ich nach drei Wochen Hongkong - zumindest essenstechnisch - froh war, wieder zuhause zu sein. Da wir nie die Möglichkeit hatten zu kochen, waren wir meist auswärts essen oder haben uns ab und an was aus dem Supermarkt geholt.
Die Hongkonger scheinen auf Frittiertes, Suppen und Fleisch zu stehen, alles Dinge, die ich nicht all zu gern oder übermässig oft konsumiere. Ich habe mich dann meist mit Reisnudeln und Gemüse über Wasser gehalten, wobei ich fein säuberlich allen Koriander getrennt und im Sondermüll entfernt habe.


OUTLYING ISLANDS
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Tai O auf Lantau Island. Das kleine Fischerdörfchen ist zwar auch völlig vom Tourismus eingenommen, hat sich seinen Charme aber definitiv erhalten. Besonders toll war der Besuch im Triple Lanterns Café, wo wir überschwänglich begrüsst und mit allerlei Leckereien und Lebensweisheiten versorgt worden sind. Definitiv ein must see, wenn man in Tai O ist!


Wart ihr schon einmal in Hongkong und habt noch mehr Tips? Dann immer gerne her damit! Hinterlasst sie mir als Kommentar unter diesem Beitrag oder schickt mir eine Mail an bellemelle@gmx.ch!



Hallo ihr Lieben

Seit ich mir endlich einen Spotify Account eingerichtet habe, finde ich auch immer wieder Songs, welche ich mir früher etliche Male auf MTV angeschaut habe. Darauf begründet sich wahrscheinlich auch meine Liebe zu Musikvideos. So konnte ich mich auch nicht auf die geplanten 5 Videos beschränken, sondern zeige euch mit Plantronics meine 12 liebsten Musikvideos!




Zusammen mit Plantronics darf ich zudem das schnurlose Bluetooth Headset BACKBEAT SENSE verlosen! Ich habe für euch mein Headset nun schon einige Zeit Probe getragen und muss sagen, dass ich selten so ein intelligentes Gerät besessen habe. Mit dem BACKBEAT SENSE könnt ihr wireless Musik hören und nützlicherweise auch telefonieren.
Setzt man das Headset ab, wir das Streaming unterbrochen und beim Aufsetzen wieder fortgesetzt. Dasselbe funktioniert natürlich auch, wenn ihr Musik hört und ein Anruf reinkommt.
Das Headset lässt sich problemlos mit Smartphones, Tablets oder PCs aus einer Entfernung von bis zu 100m bedienen.
Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr jetzt auf der BELLEMELLE Facebookseite!


COLDPLAY - UP&UP
Directors: Vania Heymann & Gal Muggia
"The video is inspired by many collage artists, past and present. Hopefully, 
the images do the rest of the talking."


KYLIE MINOGUE - COME INTO MY WORLD
Director: Michel Gondry

RIO WOLTA - THROUGH MY STREET
Director: Piet Baumgartner

OK GO - HERE IT GOES AGAIN
Choreo: Trish Sie, Director: Trish Sie & OK Go

OREN LAVIE - HER MORNING ELEGANCE
Directors: Oren Lavie, Yuval Nathan, Merav Nathan

PETER GABRIEL - SLEDGEHAMMER
Director: Stephen R. Johnson

FLEET FOXES - WHITE WINTER HYMNAL
Director: Sean Pecknold

THE WHITE STRIPES - FELL IN LOVE WITH A GIRL
Director: Michel Gondry

THE MACCABEES - NO KIND WORDS
Director: Alexander Brown

SÉBASTIEN TELLIER - LOOKDirector: Mrzyk & Moriceau

EVERYTHING EVERYTHING - SCHOOLIN'
Director: ?? (help me)

TAME IMPALA - FEELS LIKE WE ONLY GO BACKWARDS
Director: Joe Pelling & Becky Sloan




Hallo ihr Lieben

Gerne möchte ich euch heute die neue Tchibo Kollektion mit der ECO-LOGIC Baumwolle vorstellen.



Seit 2016 kennt man das GUT GEMACHT Logo von Tchibo, dass die Nachhaltigkeit der einzelnen Produkte aus den Bereichen Kaffee, Fashion, Wohnen und Haushalt kennzeichnet. Tchibo lässt dafür ca. 75% der Produkte in Fabriken herstellen, welche Teilnehmer des WE Programms sind. Mit WE erarbeiten Arbeitgeber und Arbeitnehmer in bisher neun Ländern gemeinsame Lösungen zur dauerhaften Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Zudem arbeitet Tchibo mit international anerkannten Organisationen, wie beispielsweise Textile Exchange und der Aid by Trade Foundation.


Bei der neusten Kollektion, dem ECO-LOGIC Projekt, wird die Baumwolle zudem direkt von indischen Kleinfarmern importiert. Auf diese Weise wird das Einkommen der Baumwollfarmer und damit auch ihre Lebenssituation verbessert. Mani Chinnaswamy, der Geschäftsführer von Appachi ECO-LOGIC Cotton Pvt. Ltd., wurde 2012 übrigens mit dem "Future Shaper Award" von Textile Exchange für sein Schaffen ausgezeichnet.

links: Mantel / rechts: Kleid





Mehr über die Kollektion und welche Teile sich sonst noch dahinter verstecken, erfahrt ihr hier auf dem Blog von Tchibo!


Hallo ihr Lieben
Gerne möchte ich euch heute ELEPHBO vorstellen. Der ungewöhnliche Name setzt sich zusammen aus ELEPHant und kamBOdia. Denn Elephbo recyclet Zement-Verpackungsmaterial aus Kambodscha zu hochwertigen Produkten wie beispielsweise Portemonnaies, Laptoptaschen oder Weekendern. Zusätzlich zur umweltfreundlichen Philosophie, welche dahinter steckt, unterstützt Elephbo auch bedürftige Menschen.

Die Idee zu Elephbo kam Gründer und CEO Nicolas Huxley auf einer seiner Kambodscha Reisen.
In Kambodscha werden die leeren Zementsäcke aufgrund von mangelnder Organisation und Disziplin nicht ordnungsgemäss entsorgt und landen in grossen Mengen auf der Strasse. Elephbo hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit verschiedenen Bauunternehmen das Material einzusammeln, aufzubereiten und weiterzuverarbeiten.

Bei diesem Upcycling-Verfahren werden die Säcke zuerst gewaschen, an der Sonne Kambodschas getrocknet und nachher nach Banja Luka, Bosnien zur Weiterverarbeitung transportiert. In einem kleinen Familienbetrieb arbeitet ein Team aus Designern, Künstlern und lokalen Schneidern an den verschiedenen Produkten. Ein Teil des erwirtschafteten Gewinnes fliesst dann auch direkt wieder zurück nach Kambodscha und Bosnien, um die Partnerproduktionsstätten vor Ort auszubauen und Einheimische Kräfte zu beschäftigen.

Neben Nicolas Huxley ist auch seine Schwester Julia Huxley Teil des Elephbo Teams und zuständig für das Marketing. Sie benennt der Vorteil der Säcke folgendermassen: "Das Zement Verpackungsmaterial bildet die perfekte Basis für unsere Taschen. Es ist extrem robust, sehr leicht und wasserfest." Zusätzlich verwendet das Unternehmen nur qualitativ hochwertige Materialien aus europäischer Herstellung wie italienischem Leder, Stoffe, Metalle, etc., welche die Fair-Trade Standarts erfüllen.


Upcycling
Upcycling (in Deutsch oft auch Aufwertung genannt) benennt das Verfahren, in dem die Qualitäten von vermeintlich Nutz- bzw. Wertlosem erforscht und in neue Zusammenhänge gestellt werden. Im Gegensatz zu Recycling, welches früher oder später immer statt findet, geschieht Upcycling nicht ohne menschliche Entscheidungen. Das Ausgangsmaterial soll mit allen Sinnen entdeckt und von neuen Standpunkten aus betrachtet werden, um damit experimentieren zu können. Künstler wie Marcel Duchamp, Pablo Picasso, Kurt Schwitters oder Robert Rauschenberg haben mit ihren Arbeiten den Grundstein zu dieser Arbeitsweise gelegt.

Upcycling-Projekte sind keine Lösung für das Müllproblem, denn im Verhältnis zum Abfallaufkommen wird nur ein kleiner Teil zu Mode- und Kunstprodukten verarbeitet.
Unternehmen wie Elephbo greifen das Problem jedoch auf und thematisieren es auf eine ästhetische und funktionale Weise, die mir für unser Land sehr passend erscheint.

Mit ihrer Unternehmensphilisophie und der Umsetzung ist das junge Unternehmen bereits sehr erfolgreich und wurde bereits mit dem ZHAW Alumni Awards und dem ersten Platz für "Best recycling product" beim Fernsehformat "Abenteuer Leben" auf Kabel1 ausgezeichnet.

Die Ziele für nächstes Jahr sind bereits gesteckt: 12 neue Produkte sollen lanciert und 28'000 Zementsäcke gesammelt werden - ich drück die Daumen!

Weitere Infos findet ihr hier auf der Website und im Onlineshop:
www.elephbo.com
Facebook: Elephbo
Instagram: @elephbo




Hallo liebe Kunstinteressierte

Heute möchte ich euch mal wieder jemanden vorstellen, den ich vor wenigen Monaten auf Instagram gefunden habe: den französischen Künstler Jean Jullien.