Hallo ihr Lieben,

Ich bin zurück aus Peru, zurück von der unglaublich schönen, viertätigen Wanderung nach Machu Picchu - dem Salkantay Trek!

Von den Vorbereitungen habe ich euch ja bereits im ersten Beitrag erzählt und deshalb springe ich gleich über zu meinen Erlebnissen und Eindrücken dieser wunderbaren Tage!






Tag 1: Cusco - Mollepata / Sayllapata - Soraypampa
Mit einem Coca Tee starteten mein Reisegspändli Erika und ich früh in den ersten Tag und nahmen von Cusco aus den Bus durch Eucalyptuswälder nach Mollepata. Insgesamt waren etwa 80 Touristen mit von der Partie. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir in Gruppen zu je etwa 15 Personen eingeteilt. Hinzu kamen noch einheimische Köche, weitere Helfer und natürlich die Guides. So erhöhte sich die zuvor vom Reiseveranstalter angegebene Anzahl von etwa einem Duzend Teilnehmern auf fast das Doppelte, was uns zuerst etwas Sorgen bereitete. Besonders ich war es mir ja gewohnt, alleine durch einsame Gegenden zu wandern.
Nach der Stärkung in Mollepata durften wir alle fünf Kilo aus unserem Rucksäcken an die Mulis abgeben und wir nahmen das Angebot dankend an. Anschliessend nahmen wir abermals den Bus und fuhren in waghalsiger Manier auf kurvenreichen Schotterpisten nach Sayllapata, von wo aus wir zu Fuss unsere Wanderung starteten.

Nun ging es also los! Am ersten Tag lagen ca. 12 km und 1000 Höhenmeter vor uns, grundsätzlich war die Strecke also sehr gut zu bewältigen. Bezüglich Höhenkrankheit hatten uns bereits vorgängig informiert und präventiv Coca-Blätter getrunken und Blutverdünner zu uns genommen. Zusätzlich haben wir uns dank Anreise mit dem Bus, samt Halt in Arequipa und kurzem Aufenthalt in Cusco bereits etwas an die Höhe gewöhnen können. Doch allen Vorkehrungen zum Trotz bekam ich schon an diesem ersten Tag Kopfschmerzen, welche mich dann auch die nächste Tage begleiteten.

Nach ein paar Stunden des Wanderns kamen wir am späteren Nachmittag an unserem ersten Lager in Soraypampa an. Ein kleines Lager in der Nähe des Salkantay, welchen wir am nächsten Tag passieren würden. In Soraypampa hatte man noch die Möglichkeit, eine halbe Stunde zu einem schönen Bergsee zu spazieren. Wir waren jedoch so müde, dass wir uns lieber kurz hingelegt haben.

Essenstechnisch wurden wir phänomenal von den einheimischen Köchen verwöhnt. An dieser Stelle möchte ich jedoch dringend vor dem allgegenwärtigen Koriander warnen! Egal ob in Suppen, Reis, Salate oder Fleischgerichte, der Koriander verfolgte mich auf Schritt und Tritt. Wer also auch das Koriander-Gen (man google "Nicholas Eriksson - Koriander") in sich trägt, der kann sich auf mühseliges Aussortieren gefasst machen!


Coca-Blätter
Mit 45,4% ist Peru das grösste Anbaugebiet von Cocasträuchern.
Der Cocastrauch wächst bei gleichmässigen Temperaturen zwischen 15-20°C, häufigen Niederschlägen, starker Sonneneinstrahlung und in der Höhe zwischen 600-2500 Meter. Je nach Anbaugebiet werden die Blätter ca. 3-4 Mal im Jahr geerntet. Der Cocastrauch wurde bereits 300 v.Chr. in Peru kultiviert und spielte besonders bei den Incas, aber auch noch in der heutigen peruanischen Kultur eine wichtige Rolle. Das Kauen der Cocablätter war für die Inkas eine wichtige Nahrungsergänzung, welche einerseits wichtige Vitamine und Kalzium lieferte, andererseits jedoch auch für eine verbesserte Sauerstoffaufnahme sorgte. Deswegen war und ist die Cocapflanze bei den Bewohnern der Andenregion sehr beliebt.
Neben der Verwendung als Nahrungsmittel spielen die Cocablätter sowohl heute, wie auch in vergangenen Zeiten auch in der Religion und der Medizin eine wichtige Rolle.

Ich suche ein bisschen Ruhe vom ganzen Trubel


Unser Lager in Soraypampa


Tag 2: Soraypampa - Abra Salkantay - Wayrajmachay - Huaracmachay 
Am zweiten Tag starteten wir mit den Mulis in Richtung Abra Salkantay, dem Pass und somit höchsten Punkt auf dem Weg. Der Hauptgrund für die Wahl den Aufstieg per Muli zurück zu legen waren meine Kopfschmerzen, die auch über Nacht nicht nachgelassen hatten.
Zudem war die Nacht mit -10°C kälter und somit auch kürzer als gedacht. Zudem habe ich noch nie richtig auf einem Muli bzw. Pferd gesessen und ich muss sagen, dass das einer der schönsten Momente auf dem Weg war!








Nach und nach holten wir alle unsere Mitwanderer ein und überholten sie bequem zu Fuss.
Dann, nach etwa zwei Stunden zu Muli, erreichten wir Abra Salkantay und wurden Zeugen eines tollen Naturschauspiels. Eine riesige Schneemasse löste sich am Salkantay und da wir glücklicherweise weit genug davon entfernt befanden, konnten wir die Lawine von einem guten Platz aus ruhig beobachten.
Einzig ein paar Schneeflocken aus der Lawine erreichten uns und so entstanden diese tollen Schneebilder bei ca. 10°C auf über 4600 m.ü.M.



Anschliessend ging es nur noch bergab, so dass sich die Landschaft vom Weiss-Grau in ein sattes Grün verwandelte. Hier sind Wanderstöcke definitiv von Vorteil! Nach der Mittagsrast in Wayrajmachay kamen wir abends in unserem Lager Huaracmachay mitten im peruanischen Regenwald an. (Hier gäbe es übrigens die erste Möglichkeit, sich zu duschen! Zudem gibt es einen kleinen Kiosk, in dem man sich ein Cusqueña gönnen kann. Ein Bier, welches ich definitiv empfehlen kann!)




Tag 3: Huaracmachay - Aguas Calientes
Den dritten Tag starteten wir sehr gemütlich, da wir uns am Vorabend dazu entschlossen hatten, den nächsten Morgen mit Baden in den Hot Springs in Santa Teresa zu verbringen.
So fuhren wir eingequetscht in einen kleinen Bus am Fusse des Apus entlang bis wir die heissen Quellen entdeckten. Ein wunderbarer Ort aus verschiedenen Naturpools mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Zudem gab es auch noch die Möglichkeit, sich an Naturduschen zu erfrischen.
Wir waren so begeistert von diesem Ort, dass wir ganz vergessen haben, ein Foto davon zu machen.
So muss dieses Foto von Karilin in Kollege stellvertretend herhalten!


Nach ein paar Stunden baden, ging es dann nach einem kurzen Abstecher zum Mittagessen weiter nach Hidroeletrica, von wo aus wir einen gemütlichen dreistündigen Fussmarsch nach Aguas Calientes starteten. Von Hidroeletrica aus fährt übrigens auch ein Zug bis nach Aguas Calientes, der die selbe Strecke fährt, welche man zu Fuss zurück legt.
Aguas Calientes war mit seinen Restaurants, Bars und dem Markt mein absolutes Lieblingsstädtchen in ganz Peru. Wer also die Möglichkeit hat, dort zu übernachten, der sollte sich unbedingt Zeit nehmen, diesen wunderbaren Ort zu erkunden. Es gibt massenhaft Hotels und Hostels zu guten Preisen.


Die Schweizer Schokolade hat die Hitze leider nicht überlebt... 






Tag 4: Aguas Calientes - Machu Picchu
Am vierten Tag lagen nur noch 1200 Treppenstufen zwischen uns und dem Weltwunder Machu Picchu. Um vor den ersten Bussen oben zu sein, starteten wir unsere letzte kleine Reise bereits früh morgens. An diesem Tag waren wir lediglich mit leichtem Tagesgepäck unterwegs, da wir unser grosses Gepäck im Hostel in Aguas Calientes unterbringen konnten. Neben einer Stirnlampe, Wasser, Geld, Eintrittsbescheinigung und dem Pass empfehle ich, noch ein T-Shirt zum Wechseln mitzunehmen. Denn der einstündige Aufstieg hat es in sich!
Angeblich hat es früh morgens die meisten Touristen und abends soll es angenehm ruhig sein.
Grundsätzlich ist Machu Picchu jedoch immer mehr als gut besucht, was die Zahl von insgesamt 1,1 Millionen Besuchern im Jahre 2015 beweist.
Erika und ich gingen nicht alleine nach Machu Picchu, sondern trafen oben alle unsere Wandergspändli wieder und liessen uns von unserem Guide durch Machu Picchu führen.
Ich muss dabei gestehen, dass ich die Führung zwar informativ und interessant fand, so jedoch Machu Picchu nicht in vollen Zügen geniessen konnte. Am liebsten wären mir ein paar Minuten ohne jegliche Besucher und ohne Geschnatter um mich herum gewesen.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass sowohl dieser Besuch, wie auch die letzten Wandertage unglaublich schön waren. Auch wenn sie in grossem Kontrast zu meinen sonstigen Wanderungen stehen, genoss ich die Zeit in der Gruppe, das Essen und die abwechslungsreiche Landschaft.





Meine kleine kleine After-Peru Illustration



Einige Fotos dieses Beitrags stammen nicht von mir, sondern von lieben Mitreisenden!
Vielen Dank an Andrea Fallegger, Danny Etsebban un vorallem Erykah Barkle dafür!
Hallo ihr Lieben,

Der Trend zum Indoor Gardening zieht immer grössere Kreise. Denn ganz ehrlich, was gibt es besseres, als den Tomaten - Mozzarella - Salat mit frischem Basilikum zu versehen und die Butter mit dem eigenem Salbei zu verfeinern? Natürlich verfügt nicht jeder Haushalt über einen eigenen Garten und so gilt die Möglichkeit des Indoor Gardening als super Alternative.

Hier habe ich euch eine Liste mit den 10 beliebtesten Kräutern fürs Indoor Gardening zusammen gestellt. Alles was ihr dafür braucht ist ein bisschen Effort und ein bisschen was an Zubehör und schon könnt ihr in eurem Zuhause einen eigenen Kräutergarten anlegen.



An Zubehör braucht ihr dafür lediglich die Samen des gewünschten Krauts, ein Anzucht-Set (samt Flüssigdünger, Anzuchtmedium, Keim-Set und evtl. Pflanzenbeleuchtung) und ein sonniges Plätzchen. Diese Produkte findet ihr in Gärtnereien oder neu auch bei IKEA.

Endivie-, Rauke- und Radicchiosamen von IKEA


Basilikum

*Verwendung: Bohnen, Kartoffeln, Erbsen, Tomaten (-Sauce), Hühnchen - Gerichte, Salate, etc....
*Zubereitung: zum Ende der Kochzeit oder zum fertigem Essen hinzufügen
*Aufzucht: Samen nicht zu tief einpflanzen. Zudem braucht das Basilikum viel Feuchtigkeit und Sonne. Ihr könnt z.Bsp. den unteren Teil einer 1l-Wasserflasche abschneiden und den oberen Teil wie eine Glocke über das Basilikum stülpen um eine Art Terrarium Effekt zu kreieren.


Dill

*Verwendung: Lachs, Gurke, Yogurt - Saucen, Erbsen, Salat, Aubergine, Kohl, etc.
*Aufzucht: Die Samen des Dills am besten zwischen Oktober und Frühling einpflanzen. Alle sechs Wochen mit Flüssigdünger oder Fisch-Dünger düngen. Dill wächst gut bewässert am besten.


Estragon

*Verwendung: Tomaten - Gerichte, Vinaigrette, Kalb, Hühnchen, Kartoffeln, Pilze, etc. Kann mit Petersilie kombiniert werden.
*Aufzucht: Am besten startet man mit der Wurzel von Estragon. Die Pflanze bevorzugt eher schattige und wärmere Plätzchen.


Lorbeerblätter

*Verwendung: Eintöpfe, Saucen, etc.
*Aufzucht: Lorbeer ist ein Baum und wird am besten als Setzling gekauft und eingepflanzt. Der Topf sollte dabei so beschaffen sein, dass der Baum umgepflanzt werden kann, sobald die Wurzeln zu gross werden. Der Baum muss richtig gewässert werden, soll aber zwischendurch auch trocken werden können. Sobald sich die frostige Zeit ankündigt soll der Pflanze nach drinnen genommen werden. Und nach der Frostperiode gleich wieder rausgestellt werden. Im Innenraum kann die Pflanze an einen kalten Ort in der Nähe eines Fensters platziert werden.


Minze

*Verwendung: Pfefferminz- und Grüne-Minze-Tee, Lamm, Fisch, Desserts, Salate, etc.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Braucht viel Sonne und Wasser.


Oregano

*Verwendung: Lamm, Tomaten-Sauce, Meeresfrüchte, Hühnchen, Schwein, Aubergine, etc.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Oregano braucht 6-8 Stunden Licht am Tag und benötigt einen Mittelwert an Wasser.


Petersilie

*Verwendung: Hühnchen, Meeresfrüchte, Fleisch, Saucen, Kartoffeln, Suppe, Salat, etc.
*Aufzucht: Samen in der oberen Hälfte des Topfes einpflanzen und viel bewässern. Petersilie braucht viel Sonne. Während dem die Samen keimen sollte der Boden stets feucht sein. Später soll der Boden ab und an auch trocken werden können.


Rosmarin

*Verwendung: Geflügel, Lamm, Frucht-Salat, Kartoffeln, weisse Bohnen, Brot, etc.
*Aufzucht: Einige 6cm lange Ableger von einer gesunden Mutterpflanze nehmen. Den unteren Teil von den Blättern befreien und anschliessend den Stiel ins Wasser dippen und dann je in einen eigenen Behälter des Aufzucht-Sets pflanzen. Wenn die Stiele Wurzeln geschlagen haben, können sie in eigene Töpfe an sonniger Lage gesetzt werden.


Salbei

*Verwendung: Schwein, Wurst, Kalb, als Füllung, Geflügel, Saucen. Getrockneter Salbei hat übrigens einen anderen Geschmack. Zur Verfeinerung können ganze Stiele zu fertigen Eintöpfen und Suppen hinzugefügt werden.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Salbei benötigt 6-8 Stunden Sonne pro Tag, evtl. kann hier eine alternative, künstliche Beleuchtung eingesetzt werden.


Schnittlauch

*Verwendung: Eignet sich gut für Kartoffel - Gerichte, Eier, Geflügel, Salat, Saucen, etc. Wird beim Kochen oft zum Schluss hinzugegeben oder für die Garnierung verwendet.
*Aufzucht: Die Klumpen am Ende der Saison ausbuddeln und alle Blätter absterben lassen. Zu Anfang des Winters nach drinnen verlagern und in den kühlsten Part der Wohnung / des Hauses bringen. Später an einen sonnigen Ort umplatzieren.


Ausgestattet mit diesen Kräutern kann die Kochsaison starten!
Ich habe die liebe Sophie von Esstisch gebeten, mir doch ein kleines Rezept mit Kräutern zu zaubern. Vorgeschlagen hat sie mir einen Sommersalat bestehend aus Feldsalat und Früchten samt Feta mariniert in Basilikum - Pesto. Natürlich habe ich das Rezept gleich ausprobiert und bin so begeistert davon, dass ich es gerne mit euch teilen möchte!


ZUTATEN

Pesto
1 Bund Basilikum
50g Pinienkerne
Olivenöl
Knoblauch
Zitronenschale

Salat
Feldsalat
Apfel
Granatapfelkerne
Johannisbeeren
Schafskäse


ZUBEREITUNG
Pesto 
Die Pinienkerne rösten und leicht abkühlen lassen. Anschliessend zusammen mit einer gehackten Knoblauchzehe zerstossen, bis eine sämige Creme entsteht. Die Basilikumblätter waschen und abtropfen, in den Mörser geben und gut zerstossen. Jetzt sollte eine schöne grüne Masse entstanden sein. Jetzt Parmesankäse und Olivenöl dazugeben und so lange zerstossen, bis eine cremige Paste entsteht. Das fertige Pesto nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat
Den Feldsalat waschen, abtropfen und mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer marinieren. Dann Apfelstücke schneiden und hinzugeben, den Granatapfel entkernen und die Kerne hinzugeben, die Johannisbeeren hinzufügen. Zum Schluss den Schafskäse würfeln und im Pesto marinieren.
Fertig ist der sommerliche Feldsalat!


Falls jemand weitere Tipps zur Aufzucht der verschiedenen Kräutern hat oder sonstige Anmerkungen, darf gerne ein Kommentar hinterlassen werden!

Mit welchem Kraut kocht ihr am liebsten?


Hallo ihr Lieben,
Ich kann es einfach nicht lassen! Nach dem Camino francés 2013, der Via Francigena 2014 und dem Caminho portugues 2015 starte ich dieses Jahr in ein weiteres kleines Abendteuer. Im Gegensatz zu den Wanderungen der letzten Jahre, werde ich dieses Jahr mit einer Freundin während einer dreiwöchigen Reise durch Peru eine kurze, knackige Route in Peru gehen. Wir haben uns für den Salkantay Trek entschieden, eine Alternativroute des traditionellen Inka Trail nach Machu Picchu. Der Salkantay Trail gehört laut dem Magazin "National Geographic Adventure Travel" zu den 25 besten Trekkingrouten der Welt - wir lassen uns überraschen!

Der Weg im Süden Perus bekam den Namen durch den Berg Nevado Salkantay, in Quechua auch "Wilder Berg" genannt, welcher dem Weg au seinen Namen gibt. Der 6271 Meter hohe Andengipfel ist zugleich der höchste Berg dieser Andenkordilliere. Seine Ausläufer erstrecken sich bis ins 80 km nördlich der alten Incastadt Cusco gelegene Machu Picchu. Genauer führt der Weg vom Ausgangspunkt Mollepata am Fuss der Crodilliera Vilcabamba bis auf den 4629 Meter auf den höchsten Pass Abra Salkantay (4650 M.ü.M) und dann wieder bergab zurück in den tropischen Nebelwald. Vorbei an Wasserfällen, Kaffeeplantagen und einer Vielzahl an Orchideen, aber auch Bananen- und Cocapflanzen führt der Weg zur berühmten "verlorenen Stadt der Inca" Machu Picchu, das Wahrzeichen Perus.

In diesem Beitrag möchte ich euch über die Vorbereitungen und Planungen informieren. Sobald wir wieder aus Südamerika zurück sind, gibt es dann einen vollständigen Bericht über den Trail! Wer in der Zwischenzeit auf dem Laufenden gehalten werden möchte, der kann BELLEMELLE auf Facebook (klick) und Instagram (@bellemelleblog) folgen!



TREKKINGPLAN
Den folgenden Plan haben wir von der Organisation bekommen, über die wir den Trail gebucht haben. Mit meinem überaus schlechten Spanischkentnissen habe ich den folgenden Plan ins Deutsche übersetzt. Zudem waren die Namen die sie uns angegeben haben etwas verwirrend, da es die einheimischen Ortsnamen und Bezeichnungen zu sein scheinen.

Topographische Karten sind beim South American Explorers Club erhältlich. Sie kosten jedoch stolze 60 Soles und sind anscheinend nicht notwendig.

Unter dem Namen "Salkantay Trail" bin ich auf folgende Karte gestossen und denke, dass dieser Weg unserer Route entsprechen sollte.

via mysteryperu.com
via incahike.com
Tag 1: Cusco - Soraypampa
Am ersten Tag werden wir in unserem Pariwana Hostel früh morgens abgeholt und fahren etwa drei Stunden durch die Pampa de la Sangre weiter in die Stadt Limatambo, in welcher wir die archäologische Stätte Tarawasi sehen. Weiter werden wir in Mollepata (dem offiziellen Startpunkt des Trails) kurz halt machen und eine Stunde später in Cruzpata (2.800 M.ü.M) Mittag essen. Dort werden wir unsere Stärkung mit einem Blick auf die Berge Humantay (4120 M.ü.M.) und Salkantay (6271 M.ü.M) geniessen. Die Wanderung beginnt dann mit einem Anstieg auf Salkantaypampa (4153 M.ü.M.), bis wir ganz in der Nähe des schneebedeckten Salkantay den ersten Campingplatz Soraypampa erreichen.
*Ungefähre Wanderzeit: 2 Stunden

Tag 2: Soraypampa - Huaracmachay
Um die kalte Morgenluft zu meiden, werden wir erst später aufbrechen. Es folgt ein Aufstieg nach Abra Salkantay, dem höchsten Pass auf 4650 M.ü.M, wo wir traditionellerweise Steinmännchen bauen und die Aussicht über die Berge Salkantay und Tucarhuay geniessen werden. Dann beginnt der Abstieg nach Wayrajmachay (3932 M.ü.M.).
*Ungefähre Wanderzeit: 5 Stunden

Tag 3: Huaracmachay - Colcapampa
Wie am zweiten Tag, wird der Abstieg am dritten Tag für weitere 5 Stunden fortgesetzt. Wir werden am Fusse des Apu gehen und der Nebelwald mit vielen einheimischen Bäumen soll phantastisch sein. Anschliessend werden wir im Camp Colcapampa (3000 M.ü.M.) übernachten.
*Ungefähre Wanderzeit: 7 Stunden

Tag 4: Colcapampaa - Aguas Calientes / Machu Picchu 
Zu Beginn des vierten Tages werden etwa 45 Minuten auf der Strasse gehen und dann einen Abstecher zum Tal des Flusses Aobamba nehmen. Darauf folgt ein Anstieg von ca. zwei Stunden, bei dem wir einen Wal mit einheimischen Bäumen passieren um die archäologische Stätte der Llactapata Kreuzung zu erreichen. Von dieser aus haben wir die Aussicht auf Machu Picchu und Apu Salkantay.
Von diesem Punkt aus kann man dann entweder nach Aguas Calientes und zurück nach Cusco oder man schaut sich Machu Picchu genauer an.


PACKLISTE
Die Packliste ähnelt meinem Gepäck der Pilgerwege Camino francés, der Via Francigena oder dem Caminho portugues in den vergangenen Jahren. Mit im Gepäck ist neu auch die TomTom Action Cam, damit ich euch ab und an mit live Videos beglücken kann! Zusätzlich musste ich mir dieses Jahr durch die Mindesttemperatur von ca. 0°C auf dem Trail in der Nacht einen warmen Sportpullover, ein Thermoshirt und einen Innenschlafsack zulegen. Ich empfehle, alle Trekkingsachen bereits vor der Abreise zu kaufen, da das Angebot in Peru nicht das selbe ist, wie in Europa. In Cusco kann man sich jedoch mit dem Nötigsten ausstatten oder mit einer Trekkingagentur losstarten.

Folgende Dinge sind in unserer gebuchten Tour inklusive und werden von unseren Begleitern (Guide, Koch, Träger,...) getragen:
 Kochausrüstung
 Snacks, 3x Frühstück, 4x Mittagessen, 3x Abendessen
 Zelte und Unterlagen
 Küchenzelt / Esszimmer / Badezimmer
 Sauerstoff

Folgende Dinge nehme ich selber mit:
 Rucksack: Deuter Act Lite 45 + 10 slimeline Edition für Frauen (wichtig sind vorallem Hüftgurte zum Entlasten der Schultern und ein gutes Rücksensystem für die Belüftung)
 Schlafsack: Meru ultralight medium 
 Innenschlafsack: 46 Nord Schlafsack Inlett Micro Faser (soll mich bei 0°C in der Nacht warm halten, da der Meru Schlafsack nur bis +7°C wärmt)
 Isomatte: Therm-a-Rest NeoAir XLite 
 Trekkingstöcke: Komperdell Light Compact Damen extra Aufsätze, da der Weg nicht mit spitzen Trekkingstöcken begangen werden darf

 Wanderschule: Meindl Texas GTX 
 Turnschuhe
 evtl. Flipflops Puma

 Regenjacke: Rukka (Reissverschluss sollte bedeckt sein)
 Regenhose: Rukka (soll über die Schuhe gehen, damit das Wasser nicht in die Schuhe läuft)
 Regenschutzhülle für Rucksack -> alternativ auch Regenponcho
Wichtig ist es, sowohl Schuhe, wie auch den Rucksack und die Regenklamotten zu imprägnieren. Plastikbeutel schützen zudem die wichtigen Dokumente vor Nässe.

 warme Jacke Fleecejacke mit Kapuze von Mamut
 1 leichtes Sweatshirt
 1 Thermoshirt
 2 T-Shirts
 1 lange enge Sporthose und 1 lange Trainerhose
 2 paar dünne Sportsocken, sowie 2 paar dicke Wandersocken ohne Naht & Unterwäsche
 Badekleid
 Sonnencreme und Sonnenhut
 Dünne Handschuhe und Mütze

 Notiz- / Skizzenbuch mit Stift
 Iphone & Case inkl. zusätzlicher Akku
 TomTom Bandit Action Cam: Video- und Fotokamera (4K Ultra HD und Fotos mit 16 MP) inkl. Halterungen und App zum schneiden, wasserdicht
 Digitalkamera: Canon PowerShot S110 inkl. Aufladegerät
 Portemonnaie mit Bargeld/Pass
 Stirnlampe: Petzl
 Duschtuch/Badetuch/Handtuch: Pearl Mikrofaser 
 Haarshampoo und Duschgel in kleinen Behältern
 Blasenpflaster/ Tape/ normale Plaster/ Desinfektionsmittel/ Bandage/ Hirschtalgcreme
 Insektenspray und Stift bei Stichen

Die Liste scheint mir momentan noch ein bisschen lang, eventuell wird das ein oder andere unnötige Teil dann noch gestrichen! Denn wie immer schaue ich auch dieses Mal wieder sehr genau auf das Gewicht meiner Ausrüstung. Die Ausrüstung ist für die Zeit eurer Reise euer Zuhause und wird euch für lange Zeit begleiten. Die Qualität und das Gewicht sind beim Reisen das Wichtigste und man sollte dafür keine Kosten scheuen.

Aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch, dass man auch mit einem kleineren Budget qualitativ hochwertige Ausrüstung bekommen kann. Wenn man also etwas Geld sparen möchte, kann man die Ausrüstung second hand - meist in erstaunlich gutem Zustand - kaufen oder man nutzt spezielle Angebote wie beispielsweise das der Visa Bonus Card*. Diese Kreditkarte aus der Schweiz hat 22 exklusive Premium-Partner, unter anderem auch den Shop Ochsner Sport, in welchem ich den Grossteil meiner Ausrüstung gekauft habe. Bei jedem Einsatz der Karte werden Bonuspunkte gutgeschrieben, welche anschliessend als Gutschrift beim nächsten Einkauf verwendet werden können. Zudem kommt der Kunde in den Genuss besonderer Angebote bei diesem Partner.


KOSTEN
Neben dem Kostenaufwand für die Ausrüstung müssen zudem Kosten für die Wanderung, den Transport und das Essen einberechnet werden. Die Angebote variieren stark von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich ist es nicht gerade günstig, einen dieser Wege zu gehen. Mein Reisegspändli und ich haben Angebote von 200 Dollar bis 800 Dollar gefunden. Oft kommen dabei noch Preise für den Eintritt nach Machu Picchu, weitere Transporte, Verpflegung, Trinkgelder, etc. hinzu.
Studenten welche die ISIC-Card besitzen, sollten diese auf alle Fälle mitnehmen!


AKKLIMATISIERUNG
Die Höhe des Trails und deren Auswirkungen sollten nicht unterschätzt werden. Bei den meisten Menschen macht sich die Höhe ab 4600m bemerkbar. Oft sind Atembeschwerden oder Kopfschmerzen die Folgen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sich auf den grossen Höhenunterschied vorbereiten kann:
- ein paar Tage vorher in Cusco eintreffen und den Körper an die Höhe und deren niedrigeren Sauerstoffgehalt gewöhnen (weitere Orte zur Akklimatisierung: Arequipa 2500m, Ollantaytambo 2850m, Pisac 2960m, Puno 3830m)
- Coca Blätter sollen helfen die Symptome zu bekämpfen
- Es gibt zudem die Möglichkeit, ein paar Tage vorher Blutverdünner zu nehmen


Alle meine Eindrücke während der Reise findet ihr unter dem Hashtag


*dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit
der Visa BonusCard entstanden
Hallo ihr Lieben,
Im Mai war ich mit Salzburg Tourismus* und einer Horde von Bloggern im hübschen Salzburg unterwegs. Ich kannte die Stadt an der Salzach bereits aus früheren Besuchen und habe mich sehr gefreut, mit Gleichgesinnten weitere Winkel zu entdecken.
In diesem Beitrag möchte ich euch gerne zeigen, was man in Salzburg alles so Tolles entdecken kann! Habt ihr noch weitere Tipps? Dann schreibt sie mir doch via E-Mail (bellemelle@gmx.ch oder hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag!






ANREISE
Von der Schweiz aus kann ich die Anreise mit der Bahn wärmstens empfehlen. Die Strecke ist besondern am Walensee und dann von Bludenz durch das Oberinntal bis nach Innsbruck besonders schön.
Es lohnt sich die Fahrtickets etwa zwei Wochen vor Fahrtantritt zu kaufen, da dann das Sparschienenangebot der ÖBB oder das vergünstigte Ticket der SBB genutzt werden kann.
Oft vergleiche ich auch kurz die beiden Preise, da sie sich schon ab und an mal unterscheiden.
Fährt jemand öfter nach oder durch Österreich? Die ÖBB Vorteilscard kostet im Jahr lediglich 25 Euro und lohnt sich meistens bereits ab der 2. Fahrt. Ich benutze sowohl das GA in der Schweiz, wie auch die Vorteilscard um günstig von A nach B zu fahren.
Andere Blogger sind übrigens mit dem Auto oder über den kleinen Flughafen angereist.



ÜBERNACHTEN
Wir Blogger wurden im neuen Hotel Eco - Suite einquartiert. Ein neues, umweltfreundliches 3-Sterne Hotel, welches sich durch ein spezielles Energiebereitstellungskonzept die Treibhausgasemissionen des Gebäudes langfristig auf Null bringt.
Neben der ruhigen Lage gefiel mir besonders die grosszügige Gestaltung der Zimmer, sowie das Feuerwerk des Dult-Wochenendes, welches ich von meinem Balkon aus geniessen konnte. Was für ein Empfang! ;)
Neben diesem Hotel gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten in Salzburg unter zu kommen. Besonders kann ich euch dabei die beiden Plattformen Airbnb und Couchsurfing empfehlen! Den meisten unter euch werden diese beiden Übernachtungsmöglichkeiten bereits ein Begriff sein. Airbnb ist eine Website, über welche man private Unterkünfte (einzelne Zimmer oder ganze Wohnungen) buchen und vermieten kann. Für kleine Beträge kann man so in voll ausgestatteten und gemütlichen Wohnungen seine Ferien verbringen. Auf Couchsurfing bieten auch Privatpersonen Zimmer oder ein bisschen ihrer wertvollen Zeit für Stadtführungen u.ä. an. Jedoch steckt hinter Couchsurfing eine andere Philosophie: es wird kein Geld verlangt und nicht einfach nur ein Schlafplatz angeboten. Es geht um das Miteinander und einen Austausch. So wird oft gemeinsam mit dem Gastgeber gekocht und durch die Stadt gewandert.


UNTERWEGS IN SALZBURG
Die Reise wurde neben Salzburg Tourismus auch von den ortsansässigen Bloggern Caro (Gute Güte), Matthias und Eva (Fräulein Flora) organisiert, welche uns dann auch durch ihre Stadt führten.
- mit dem Radl unterwegs: Es gibt verschiedene Fahrradverleihe, welche das Fahrrad stunden- oder tageweise vermieten. Mit der lieben Laura von Try Try Try habe ich den Samstagnachmittag radelnd an der Salzach verbracht, definitiv ein Muss!
- Salzburg Card: kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel (sogar inklusive der Tour 1 mit dem Salzach-Schiff!), kostenloser Eintritt in die Museen, freie Fahrt mit Festungs- und Untersbergbahn, viele Vergünstigungen für Konzerte, Theater und Ausflugsziele in der Umgebung


KUNST & KULTUR
Der Vorteil von Bloggerreisen ist, dass man immer ein tolles Programm geboten bekommt. Neben gemeinsamen Aktivitäten wie Essen (siehe unten) und einem Sprayworkshop, hatten wir die Möglichkeit zwischen verschiedenen Touren zu wählen. Neben der Tour "leicht.sinn" (Stadtführung mit Ein-, Aus- und Umblicken rund in und um Salzburg) und "genuss.sinn" (von Kaffee über Marzipan bis hin zu Hochprozentigem am Vormittag), entschied ich mich für die Tour "kunst.sinn".
Gerne möchte ich euch hier ein paar der Stationen zeigen, welche wir besucht haben. Zusätzlich habe ich noch ein paar weitere Tipps von weiteren Einheimischen darunter gemischt!

Mirabellengarten & Schloss Mirabell

Zu fünft starteten wir unsere Tour im Mirabellengarten und dem dazugehörigen Schloss Mirabell (mirabile = ital. bewundernswert; bella = ital. schön). Ursprünglich war das Schloss, damals noch Schloss Altenau, im Jahr 1606 ein Liebesgeschenk des Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Salome Alt. Erst später wurde es von Markus Sitticus in "Schloss Mirabell" umbenannt. 1854 wurde der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist heute bei Touristen sehr beliebt. Der Garten ist optisch auf den Dom und die Festung ausgerichtet und befindet sich auf der rechten Seite der Altstadt. Zum Garten gehören die Grosse Fontäne (das Springbrunnenbecken mit der 4-Elemente-Figurengruppen von Ottavio Mosto), das Heckentheater im westlichen Teil, der Zwergelgartel mit ursprünglich 28 Zwergen aus weissem Untersberger Marmor, der Rosengarten mit Zierrosenbeeten südlich des Schlosses und die Orangerie, welche heute als Palmenhaus dient.
Heute befinden sich im Schloss die Amtsräume des Salzburger Bürgermeisters und der Stadtverwaltung. Der Marmorsaal des Gebäudes, ehemaliger Festsaal des Fürsterzbischofs, wird heute Tag ein Tag aus von unzähligen Heiratswilligen als Trauungssaal benutzt.

Universität Mozarteum
Direkt neben dem Mirabellengarten befindet sich die Universität Mozarteum, von deren Terrassen sich ein wunderschöner Blick über den Garten auftut. Die Universität bietet über 40 künstlerische und pädagogische Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, Darstellende und Bildende Kunst an.
1600 junge Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kommen hier in den Genuss einer umfassenden Ausbildung in zahlreichen Instrumentalfächern, in Komposition, Dirigieren, Gesang, Musiktheater, Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Musik- und Tanzpädagogik, Kunst- und Werkpädagogik sowie in Musikpädagogik und Musikwissenschaft. Vielen Dank an Dominik Wallner, einen der 500 Lehrenden, Pianist und Bandmitglied von Blank Manuskript, für die kurzweilige Führung, die Schallplatte und das kleine Konzert.


Jana und JS
Salzburg ist eine sehr saubere Stadt und nur an wenigen Orten findet man Graffitis oder sonstige ungenehmigte Interventionen im öffentlichen Raum. Ein paar wenige, feine Arbeiten findet man jedoch in der Altstadt und vor allem etwas ausserhalb von Salzburg. Eine Station auf unserer Kunst Tour war eine alte, verriegelte Eingangstür aus vergangenen Tagen. Das Künstlerduo Jana und JS arbeiten und leben seit einigen Jahren zusammen und haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Mit ihrer Stencil-Kunst kreieren die beiden Künstler Schablonen aus Fotos, welche ihre Ideen in realistische Impressionen an alle möglichen Flächen, ob in- oder outdoor, zaubert. Ob Auftragsarbeiten oder aus Eigeninitiative, die Vorgehensweise bei der künstlerischen Arbeit variiert je nach Idee und Anbringungsort. Oft gehen die Künstler von einer fertigen Idee aus, oder aber sie gehen spontan auf den vorgefundenen Ort ein.

Das Marionettentheater
Eine meiner Lieblingsstationen unserer Tour war definitiv das Marionettentheater. Die gelernte Schneiderin und Puppenspielerin Heide Hölzl gab uns eine Führung hinter die Kulissen des traditionsreichen Marionettentheaters.
Der Speisesaal des ehemaligen Hotel Mirabell wurde zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert und hat bis heute nichts von seinem Charme verloren.
Das Marionettentheater wurde vom gelernten Bildhauer Anton Aicher gegründet und bis heute bilden seine kleinen nur 20-30cm grossen Marionetten das künstlerische Fundament des Salzburger Marionettentheaters.
Neben den Ateliers, in welchen die Figuren entstehen und gekleidet werden, gefiel mir besonders der Aufbewahrungsraum der Puppen. Die innovativen Techniken, die detailverliebten Kostüme und die charakteristischen Köpfe haben es mir besonders angetan.
Das Theater spielt im Jahr rund 160 Vorstellungen in Salzburg und weitere 60-100 mit der hauseigenen Reisebühne auf Tourneen in der ganzen Welt.


Museum der Moderne Mönchsberg
Das von Friedrich Hoff und Zwink puristisch gestaltete Museum für moderne Kunst liegt an exponierter Stelle auf dem Mönchsberg, welche einen wunderschönen Blick über die Dächer der Altstadt freigibt. Auf einer Fläche von 2300m2 und drei Ebenen, eingefasst mit lokalem Unterberger Marmor finden Ausstellungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts statt. Ein Muss für alle Kunstliebhaber!

Weitere Galerien und Museen:
- Galerie 5020: Ort für Zeitgenössische, Bildende Kunst
- Periscope: Off-space für Bildende Kunst
- Fotohof: Sammlung zur künstlerischen Fotografie in Österreich
- Galerie Eboran: Verein zur Förderung junger KünstlerInnen
- Kunstverein / Künstlerhaus: Verein und Institution für zeitgenössische internationale und österreichische Kunst in Österreich


ESSEN & TRINKEN
Vor, während und nach den Stadtbesichtigungen wurden wir jeweils in tolle Cafés, Restaurants und Bars geführt. Zudem wurden wir in der Edelweiss Cooking School von Chefkoch Johann Bauer in die grosse Kunst des Salzburger Nockerl Kochens und Apfestrudel Ziehens eingeführt. Mmmmhhh!

- Burgerrestaurant Ludwig: Den Einstieg mit dem leckeren Abendessen im Restaurant Ludwig habe ich leider durch die verspätete Ankunft nicht geniessen können. Beim Anblick der Fotos von den hausgemachten Bürgern aus Bio-Rindfleisch und frischen Brioche Buns habe ich dann später ein bisschen geweint. Es sah so lecker aus!
- Pommesboutique:
Die Cabreras: Eine Mischung aus Mexiko und Salzburg, sowohl im kleinen Shop, wie auch beim leckeren Essen im Restaurant!
Gasthof Kuglhof: leckere Salzburger Wirtshausküche
Pasta e vino: Das Leckerste der italienischen Küche gibt es im "Pasta e vino". Für alle, die auch ein bisschen Italien mit nach Hause nehmen möchten,  gibts an der Theke verschiedenste Spezialitäten zu kaufen.
Andreas Hofer Weinstube: Die Weinstube besteht seit über 100 Jahren und ist somit eine der traditionsreichsten Gastronomiebetrieben in Salzburg. Sie überzeugt mit einer gutbürgerlichen Küche und einer erlesenen Weinkarte.
- Café Konditorei Fürst / Originale Salzburger Mozartkugel: 1890 erfand der Salzburger Konditor Paul Fürst die heute weltbekannte Salzburger Mozartkugel. Die 1.20 Euro teuren, in einem aufwendigen Herstellungsverfahren handgefertigten Kugeln werden auch heute noch mit der gleichen Rezeptur im gleichen Haus erzeugt und exklusiv in vier Salzburger Konditoreien verkauft.
- Café 220 Grad: Rösthaus und Café mit toller Wohlfühlatmosphäre
- Afro Café: Aussergewöhnliches und buntes Café. Definitiv einen Besuch wert!
- Röstzimmer 15: Verkauf und Verkostung des Urkaffees und des ZaglerBrots
- Bierbar Alchimiste: Ein wahnsinns Angebot mit 150 Bieren


Mein Fazit: In Salzburg war es wieder unglaublich schön und ist ein perfektes Ausflugsziel für ein Wochenende! In 2-3 Tagen kriegt man einen schönen Eindruck von der Stadt und kann einiges sehen und essen!

Die Berichte mit Fotos und Videos finden ihr (bald) auf diesen Blogs
der lieben BloggerkollegInnen:
Berit von Marmeladekisses 
Caro von Ach du gute Güte. Der Salzburg-Blog. 
Hannah von provinzkindchen 
Jasmin von Elbmadame 
Judith von Atelier Judith
Laura von TRY TRY TRY 
Marta von Style Sandbox 
Matthias und Eva von Fräulein Floras Favourite Hangouts 
Mirela von coral and mauve 
Nike von nikes herz tanzt 
Nina von Tiroler Madl 

*Vielen lieben Dank an Martina von Salzburg Tourismus und an die Blogger Caro, Eva und Matthias für die Einladung, das Organisieren der Reise und die wunderbare Zeit!