Hallo ihr Lieben,
Die Street Parade liegt nun schon zwei Wochen zurück und ich habe mich ausgiebig davon erholen können. Am zweiten August-Wochenende feierte ich mit 900'000 anderen Besuchern das 25-jähriges Jubiläum der Street Parade und gerne möchte ich euch in diesem Beitrag von diesem wahnsinns Tag und der Geschichte hinter der grössten Techno-Party der Welt erzählen.




Die Geschichte der Street Parade
1992 macht der Zürcher Mathematikstudent Marek Krynski bei der Stadtpolizei eine Eingabe für eine "Demonstration für Liebe, Friede, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz", ganz nach dem Vorbild der bekannten Berliner Love Parade. Und so fand am 5. September 1992 die erste Street Parade mit sieben Love Mobiles, wovon anscheinend nur eines wirklich funktioniert hat, und um die 1000-2000 Besucher den Anfang.
Ein Jahr später verzehnfacht sich die Besucherzahl der Technoparade auf 10'000, wobei sich die Zahlen in den folgenden Jahren bereits um die halbe Million bewegten und 2001 schlussendlich dann auch bei knapp einer Million Besucher befanden. Seit dem tanzen die Raver zu tausendsten, bei Regen- und Sonnenschein zu den unterschiedlichsten Mottos wie "Elements of culture" (2004), "Move your mind" (2006) oder "Dance for Freedom" (2013).

1994: «Die Street Parade ist zu gross, zu laut und verschmutzt die Strassen. Zudem interessiert sie nur einen unwesentlichen Teil der Bevölkerung.» - Robert Neukomm, Polizeivorstand

1992- via streetparade.ch

2001- via streetparade.ch

2016 - via streetparade.ch

Dieses Jahr tanzten wir zum Motto "You are unique!", liessen 27 Love Mobiles an uns vorüberziehen und konnten acht Bühnen mit unterschiedlichen Acts besuchen. Wir bestaunten die verrückten, entschuldigt uniquen Kostümen der anderen Besucher, schlugen uns die Bäuche mit leckeren Hot Dogs und Drinks voll und tanzten bis alles an uns wackelte. Ich muss zugeben, dass ich noch eine Street Parade Anfängerin bin, weshalb ich froh war, dem Getümmel im Opel VIP-Bereich entkommen und kurz entspannen zu können. Kein Gedränge, (fast) kein Anstehen für die Toilette, leckeres Essen, erfrischende Getränke und der Launch des neuen Opel ADAMS Bluescales.

Ich empfehle jedoch allen, nicht mit mit dem Auto, sondern mit dem öffentlichen Verkehr zur Street Parade zu kommen. Über 100 Nacht- und Extrazüge, sowie Trams und Busse sind an der Street Parade bis spät in die Nach im Einsatz. Wer wie ich direkt in der Stadt wohnt, kann bequem zu Fuss durch die Stadt düsen. Velos und Skateboards sind eher hinderlich und müssen mit etwa 5 Ketten gesichert werden.

Spezialtickets ÖV
*Street Parade - City - Ticket: Retourbillet nach Zürich, alle Fahrten mit Tram / Bus in der Stadt inklusive Nachtzuschlag, 2 Tage gültig
*Street Parade Zürich HB-Ticket: Retourbillet nach Zürich, gültig 2 Tage
*im ZVV- und Z-Pass-Gebiet: Tageskarte/9-Uhr-Tagespass/Tageskarte/Street-Parade-CityTicket

Ausser gute Laune, ein bisschen Geld und geschlossene Schuhe sollte man an diesem Tag unbedingt noch Ohropax, sowie Sonnencreme einpacken! Dann ist man für alles gerüstet und es kann losgehen!

 







Damit verabschiede ich mich und freue mich bereits auf die Street Parade 2017! 
Vielen Dank Marina, Vera, Alex und natürlich Opel für den schönen Tag!




Hallo ihr Lieben,

Ich bin zurück aus Peru, zurück von der unglaublich schönen, viertätigen Wanderung nach Machu Picchu - dem Salkantay Trek!

Von den Vorbereitungen habe ich euch ja bereits im ersten Beitrag erzählt und deshalb springe ich gleich über zu meinen Erlebnissen und Eindrücken dieser wunderbaren Tage!






Tag 1: Cusco - Mollepata / Sayllapata - Soraypampa
Mit einem Coca Tee starteten mein Reisegspändli Erika und ich früh in den ersten Tag und nahmen von Cusco aus den Bus durch Eucalyptuswälder nach Mollepata. Insgesamt waren etwa 80 Touristen mit von der Partie. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir in Gruppen zu je etwa 15 Personen eingeteilt. Hinzu kamen noch einheimische Köche, weitere Helfer und natürlich die Guides. So erhöhte sich die zuvor vom Reiseveranstalter angegebene Anzahl von etwa einem Duzend Teilnehmern auf fast das Doppelte, was uns zuerst etwas Sorgen bereitete. Besonders ich war es mir ja gewohnt, alleine durch einsame Gegenden zu wandern.
Nach der Stärkung in Mollepata durften wir alle fünf Kilo aus unserem Rucksäcken an die Mulis abgeben und wir nahmen das Angebot dankend an. Anschliessend nahmen wir abermals den Bus und fuhren in waghalsiger Manier auf kurvenreichen Schotterpisten nach Sayllapata, von wo aus wir zu Fuss unsere Wanderung starteten.

Nun ging es also los! Am ersten Tag lagen ca. 12 km und 1000 Höhenmeter vor uns, grundsätzlich war die Strecke also sehr gut zu bewältigen. Bezüglich Höhenkrankheit hatten uns bereits vorgängig informiert und präventiv Coca-Blätter getrunken und Blutverdünner zu uns genommen. Zusätzlich haben wir uns dank Anreise mit dem Bus, samt Halt in Arequipa und kurzem Aufenthalt in Cusco bereits etwas an die Höhe gewöhnen können. Doch allen Vorkehrungen zum Trotz bekam ich schon an diesem ersten Tag Kopfschmerzen, welche mich dann auch die nächste Tage begleiteten.

Nach ein paar Stunden des Wanderns kamen wir am späteren Nachmittag an unserem ersten Lager in Soraypampa an. Ein kleines Lager in der Nähe des Salkantay, welchen wir am nächsten Tag passieren würden. In Soraypampa hatte man noch die Möglichkeit, eine halbe Stunde zu einem schönen Bergsee zu spazieren. Wir waren jedoch so müde, dass wir uns lieber kurz hingelegt haben.

Essenstechnisch wurden wir phänomenal von den einheimischen Köchen verwöhnt. An dieser Stelle möchte ich jedoch dringend vor dem allgegenwärtigen Koriander warnen! Egal ob in Suppen, Reis, Salate oder Fleischgerichte, der Koriander verfolgte mich auf Schritt und Tritt. Wer also auch das Koriander-Gen (man google "Nicholas Eriksson - Koriander") in sich trägt, der kann sich auf mühseliges Aussortieren gefasst machen!


Coca-Blätter
Mit 45,4% ist Peru das grösste Anbaugebiet von Cocasträuchern.
Der Cocastrauch wächst bei gleichmässigen Temperaturen zwischen 15-20°C, häufigen Niederschlägen, starker Sonneneinstrahlung und in der Höhe zwischen 600-2500 Meter. Je nach Anbaugebiet werden die Blätter ca. 3-4 Mal im Jahr geerntet. Der Cocastrauch wurde bereits 300 v.Chr. in Peru kultiviert und spielte besonders bei den Incas, aber auch noch in der heutigen peruanischen Kultur eine wichtige Rolle. Das Kauen der Cocablätter war für die Inkas eine wichtige Nahrungsergänzung, welche einerseits wichtige Vitamine und Kalzium lieferte, andererseits jedoch auch für eine verbesserte Sauerstoffaufnahme sorgte. Deswegen war und ist die Cocapflanze bei den Bewohnern der Andenregion sehr beliebt.
Neben der Verwendung als Nahrungsmittel spielen die Cocablätter sowohl heute, wie auch in vergangenen Zeiten auch in der Religion und der Medizin eine wichtige Rolle.
Der Export von Coca-Blättern, selbst von Coca-Tee, ist übrigens strengstens untersagt und wir mit hohen Geldstrafen und evtl. sogar Freiheitsentzug bestraft.

Ich suche ein bisschen Ruhe vom ganzen Trubel


Unser Lager in Soraypampa


Tag 2: Soraypampa - Abra Salkantay - Wayrajmachay - Huaracmachay 
Am zweiten Tag starteten wir mit den Mulis in Richtung Abra Salkantay, dem Pass und somit höchsten Punkt auf dem Weg. Der Hauptgrund für die Wahl den Aufstieg per Muli zurück zu legen waren meine Kopfschmerzen, die auch über Nacht nicht nachgelassen hatten.
Zudem war die Nacht mit -10°C kälter und somit auch kürzer als gedacht. Zudem habe ich noch nie richtig auf einem Muli bzw. Pferd gesessen und ich muss sagen, dass das einer der schönsten Momente auf dem Weg war!








Nach und nach holten wir alle unsere Mitwanderer ein und überholten sie bequem "zu Muli".
Dann, nach etwa zwei Stunden zu Muli, erreichten wir Abra Salkantay und wurden Zeugen eines tollen Naturschauspiels. Eine riesige Schneemasse löste sich am Salkantay und da wir glücklicherweise weit genug davon entfernt befanden, konnten wir die Lawine von einem guten Platz aus ruhig beobachten.
Einzig ein paar Schneeflocken aus der Lawine erreichten uns und so entstanden diese tollen Schneebilder bei ca. 10°C auf über 4600 m.ü.M.



Anschliessend ging es nur noch bergab, so dass sich die Landschaft vom Weiss-Grau in ein sattes Grün verwandelte. Hier sind Wanderstöcke definitiv von Vorteil! Nach der Mittagsrast in Wayrajmachay kamen wir abends in unserem Lager Huaracmachay mitten im peruanischen Regenwald an. (Hier gäbe es übrigens die erste Möglichkeit, sich zu duschen! Zudem gibt es einen kleinen Kiosk, in dem man sich ein Cusqueña gönnen kann. Ein Bier, welches ich definitiv empfehlen kann!)




Tag 3: Huaracmachay - Aguas Calientes
Den dritten Tag starteten wir sehr gemütlich, da wir uns am Vorabend dazu entschlossen hatten, den nächsten Morgen mit Baden in den Hot Springs in Santa Teresa zu verbringen.
So fuhren wir eingequetscht in einen kleinen Bus am Fusse des Apus entlang bis wir die heissen Quellen entdeckten. Ein wunderbarer Ort aus verschiedenen Naturpools mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Zudem gab es auch noch die Möglichkeit, sich an Naturduschen zu erfrischen.
Wir waren so begeistert von diesem Ort, dass wir ganz vergessen haben, ein Foto davon zu machen.
So muss dieses Foto von Karilin in Kollege stellvertretend herhalten!


Nach ein paar Stunden baden, ging es dann nach einem kurzen Abstecher zum Mittagessen weiter nach Hidroeletrica, von wo aus wir einen gemütlichen dreistündigen Fussmarsch nach Aguas Calientes starteten. Von Hidroeletrica aus fährt übrigens auch ein Zug bis nach Aguas Calientes, der die selbe Strecke fährt, welche man zu Fuss zurücklegt.
Aguas Calientes war mit seinen Restaurants, Bars und dem Markt mein absolutes Lieblingsstädtchen der Reise. Wer also die Möglichkeit hat, dort zu übernachten, der sollte sich unbedingt Zeit nehmen, diesen wunderbaren Ort zu erkunden. Es gibt massenhaft Hotels und Hostels zu guten Preisen.


Die Schweizer Schokolade hat die Hitze leider nicht überlebt... 






Tag 4: Aguas Calientes - Machu Picchu
Am vierten Tag lagen nur noch 1200 Treppenstufen zwischen uns und dem Weltwunder Machu Picchu. Um vor den ersten Bussen oben zu sein, starteten wir unsere letzte kleine Reise bereits früh morgens. An diesem Tag waren wir lediglich mit leichtem Tagesgepäck unterwegs, da wir unser grosses Gepäck im Hostel in Aguas Calientes unterbringen konnten. Neben einer Stirnlampe, Wasser, Geld, Eintrittsbescheinigung und dem Pass empfehle ich, noch ein T-Shirt zum Wechseln mitzunehmen. Denn der einstündige Aufstieg hat es in sich!
Angeblich hat es früh morgens die meisten Touristen und abends soll es angenehm ruhig sein.
Grundsätzlich ist Machu Picchu jedoch immer mehr als gut besucht, was die Zahl von insgesamt 1,1 Millionen Besuchern im Jahre 2015 beweist.
Erika und ich gingen nicht alleine nach Machu Picchu, sondern trafen oben alle unsere Wandergspändli wieder und liessen uns von unserem Guide durch Machu Picchu führen.
Ich muss dabei gestehen, dass ich die Führung zwar informativ und interessant fand, so jedoch Machu Picchu nicht in vollen Zügen geniessen konnte. Am liebsten wären mir ein paar Minuten ohne jegliche Besucher und ohne Geschnatter um mich herum gewesen.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass sowohl dieser Besuch, wie auch die letzten Wandertage unglaublich schön waren. Auch wenn sie in grossem Kontrast zu meinen sonstigen Wanderungen stehen, genoss ich die Zeit in der Gruppe, das Essen und die abwechslungsreiche Landschaft.





Meine kleine kleine After-Peru Illustration



Einige Fotos dieses Beitrags stammen nicht von mir, sondern von lieben Mitreisenden!
Vielen Dank an Andrea Fallegger, Danny Etsebban un vorallem Erykah Barkle dafür!
Hallo ihr Lieben,

Der Trend zum Indoor Gardening zieht immer grössere Kreise. Denn ganz ehrlich, was gibt es besseres, als den Tomaten - Mozzarella - Salat mit frischem Basilikum zu versehen und die Butter mit dem eigenem Salbei zu verfeinern? Natürlich verfügt nicht jeder Haushalt über einen eigenen Garten und so gilt die Möglichkeit des Indoor Gardening als super Alternative.

Hier habe ich euch eine Liste mit den 10 beliebtesten Kräutern fürs Indoor Gardening zusammen gestellt. Alles was ihr dafür braucht ist ein bisschen Effort und ein bisschen was an Zubehör und schon könnt ihr in eurem Zuhause einen eigenen Kräutergarten anlegen.



An Zubehör braucht ihr dafür lediglich die Samen des gewünschten Krauts, ein Anzucht-Set (samt Flüssigdünger, Anzuchtmedium, Keim-Set und evtl. Pflanzenbeleuchtung) und ein sonniges Plätzchen. Diese Produkte findet ihr in Gärtnereien oder neu auch bei IKEA.

Endivie-, Rauke- und Radicchiosamen von IKEA


Basilikum

*Verwendung: Bohnen, Kartoffeln, Erbsen, Tomaten (-Sauce), Hühnchen - Gerichte, Salate, etc....
*Zubereitung: zum Ende der Kochzeit oder zum fertigem Essen hinzufügen
*Aufzucht: Samen nicht zu tief einpflanzen. Zudem braucht das Basilikum viel Feuchtigkeit und Sonne. Ihr könnt z.Bsp. den unteren Teil einer 1l-Wasserflasche abschneiden und den oberen Teil wie eine Glocke über das Basilikum stülpen um eine Art Terrarium Effekt zu kreieren.


Dill

*Verwendung: Lachs, Gurke, Yogurt - Saucen, Erbsen, Salat, Aubergine, Kohl, etc.
*Aufzucht: Die Samen des Dills am besten zwischen Oktober und Frühling einpflanzen. Alle sechs Wochen mit Flüssigdünger oder Fisch-Dünger düngen. Dill wächst gut bewässert am besten.


Estragon

*Verwendung: Tomaten - Gerichte, Vinaigrette, Kalb, Hühnchen, Kartoffeln, Pilze, etc. Kann mit Petersilie kombiniert werden.
*Aufzucht: Am besten startet man mit der Wurzel von Estragon. Die Pflanze bevorzugt eher schattige und wärmere Plätzchen.


Lorbeerblätter

*Verwendung: Eintöpfe, Saucen, etc.
*Aufzucht: Lorbeer ist ein Baum und wird am besten als Setzling gekauft und eingepflanzt. Der Topf sollte dabei so beschaffen sein, dass der Baum umgepflanzt werden kann, sobald die Wurzeln zu gross werden. Der Baum muss richtig gewässert werden, soll aber zwischendurch auch trocken werden können. Sobald sich die frostige Zeit ankündigt soll der Pflanze nach drinnen genommen werden. Und nach der Frostperiode gleich wieder rausgestellt werden. Im Innenraum kann die Pflanze an einen kalten Ort in der Nähe eines Fensters platziert werden.


Minze

*Verwendung: Pfefferminz- und Grüne-Minze-Tee, Lamm, Fisch, Desserts, Salate, etc.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Braucht viel Sonne und Wasser.


Oregano

*Verwendung: Lamm, Tomaten-Sauce, Meeresfrüchte, Hühnchen, Schwein, Aubergine, etc.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Oregano braucht 6-8 Stunden Licht am Tag und benötigt einen Mittelwert an Wasser.


Petersilie

*Verwendung: Hühnchen, Meeresfrüchte, Fleisch, Saucen, Kartoffeln, Suppe, Salat, etc.
*Aufzucht: Samen in der oberen Hälfte des Topfes einpflanzen und viel bewässern. Petersilie braucht viel Sonne. Während dem die Samen keimen sollte der Boden stets feucht sein. Später soll der Boden ab und an auch trocken werden können.


Rosmarin

*Verwendung: Geflügel, Lamm, Frucht-Salat, Kartoffeln, weisse Bohnen, Brot, etc.
*Aufzucht: Einige 6cm lange Ableger von einer gesunden Mutterpflanze nehmen. Den unteren Teil von den Blättern befreien und anschliessend den Stiel ins Wasser dippen und dann je in einen eigenen Behälter des Aufzucht-Sets pflanzen. Wenn die Stiele Wurzeln geschlagen haben, können sie in eigene Töpfe an sonniger Lage gesetzt werden.


Salbei

*Verwendung: Schwein, Wurst, Kalb, als Füllung, Geflügel, Saucen. Getrockneter Salbei hat übrigens einen anderen Geschmack. Zur Verfeinerung können ganze Stiele zu fertigen Eintöpfen und Suppen hinzugefügt werden.
*Aufzucht: Mit Samen oder kleinen Pflanzen aus der Gärtnerei starten. Salbei benötigt 6-8 Stunden Sonne pro Tag, evtl. kann hier eine alternative, künstliche Beleuchtung eingesetzt werden.


Schnittlauch

*Verwendung: Eignet sich gut für Kartoffel - Gerichte, Eier, Geflügel, Salat, Saucen, etc. Wird beim Kochen oft zum Schluss hinzugegeben oder für die Garnierung verwendet.
*Aufzucht: Die Klumpen am Ende der Saison ausbuddeln und alle Blätter absterben lassen. Zu Anfang des Winters nach drinnen verlagern und in den kühlsten Part der Wohnung / des Hauses bringen. Später an einen sonnigen Ort umplatzieren.


Ausgestattet mit diesen Kräutern kann die Kochsaison starten!
Ich habe die liebe Sophie von Esstisch gebeten, mir doch ein kleines Rezept mit Kräutern zu zaubern. Vorgeschlagen hat sie mir einen Sommersalat bestehend aus Feldsalat und Früchten samt Feta mariniert in Basilikum - Pesto. Natürlich habe ich das Rezept gleich ausprobiert und bin so begeistert davon, dass ich es gerne mit euch teilen möchte!


ZUTATEN

Pesto
1 Bund Basilikum
50g Pinienkerne
Olivenöl
Knoblauch
Zitronenschale

Salat
Feldsalat
Apfel
Granatapfelkerne
Johannisbeeren
Schafskäse


ZUBEREITUNG
Pesto 
Die Pinienkerne rösten und leicht abkühlen lassen. Anschliessend zusammen mit einer gehackten Knoblauchzehe zerstossen, bis eine sämige Creme entsteht. Die Basilikumblätter waschen und abtropfen, in den Mörser geben und gut zerstossen. Jetzt sollte eine schöne grüne Masse entstanden sein. Jetzt Parmesankäse und Olivenöl dazugeben und so lange zerstossen, bis eine cremige Paste entsteht. Das fertige Pesto nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat
Den Feldsalat waschen, abtropfen und mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer marinieren. Dann Apfelstücke schneiden und hinzugeben, den Granatapfel entkernen und die Kerne hinzugeben, die Johannisbeeren hinzufügen. Zum Schluss den Schafskäse würfeln und im Pesto marinieren.
Fertig ist der sommerliche Feldsalat!


Falls jemand weitere Tipps zur Aufzucht der verschiedenen Kräutern hat oder sonstige Anmerkungen, darf gerne ein Kommentar hinterlassen werden!

Mit welchem Kraut kocht ihr am liebsten?