Hallo ihr Lieben,
Ich kann es einfach nicht lassen! Nach dem Camino francés 2013, der Via Francigena 2014 und dem Caminho portugues 2015 starte ich dieses Jahr in ein weiteres kleines Abendteuer. Im Gegensatz zu den Wanderungen der letzten Jahre, werde ich dieses Jahr mit einer Freundin während einer dreiwöchigen Reise durch Peru eine kurze, knackige Route in Peru gehen. Wir haben uns für den Salkantay Trek entschieden, eine Alternativroute des traditionellen Inka Trail nach Machu Picchu. Der Salkantay Trail gehört laut dem Magazin "National Geographic Adventure Travel" zu den 25 besten Trekkingrouten der Welt - wir lassen uns überraschen!

Der Weg im Süden Perus bekam den Namen durch den Berg Nevado Salkantay, in Quechua auch "Wilder Berg" genannt, welcher dem Weg au seinen Namen gibt. Der 6271 Meter hohe Andengipfel ist zugleich der höchste Berg dieser Andenkordilliere. Seine Ausläufer erstrecken sich bis ins 80 km nördlich der alten Incastadt Cusco gelegene Machu Picchu. Genauer führt der Weg vom Ausgangspunkt Mollepata am Fuss der Crodilliera Vilcabamba bis auf den 4629 Meter auf den höchsten Pass Abra Salkantay (4650 M.ü.M) und dann wieder bergab zurück in den tropischen Nebelwald. Vorbei an Wasserfällen, Kaffeeplantagen und einer Vielzahl an Orchideen, aber auch Bananen- und Cocapflanzen führt der Weg zur berühmten "verlorenen Stadt der Inca" Machu Picchu, das Wahrzeichen Perus.

In diesem Beitrag möchte ich euch über die Vorbereitungen und Planungen informieren. Sobald wir wieder aus Südamerika zurück sind, gibt es dann einen vollständigen Bericht über den Trail! Wer in der Zwischenzeit auf dem Laufenden gehalten werden möchte, der kann BELLEMELLE auf Facebook (klick) und Instagram (@bellemelleblog) folgen!



TREKKINGPLAN
Den folgenden Plan haben wir von der Organisation bekommen, über die wir den Trail gebucht haben. Mit meinem überaus schlechten Spanischkentnissen habe ich den folgenden Plan ins Deutsche übersetzt. Zudem waren die Namen die sie uns angegeben haben etwas verwirrend, da es die einheimischen Ortsnamen und Bezeichnungen zu sein scheinen.

Topographische Karten sind beim South American Explorers Club erhältlich. Sie kosten jedoch stolze 60 Soles und sind anscheinend nicht notwendig.

Unter dem Namen "Salkantay Trail" bin ich auf folgende Karte gestossen und denke, dass dieser Weg unserer Route entsprechen sollte.

via mysteryperu.com
via incahike.com
Tag 1: Cusco - Soraypampa
Am ersten Tag werden wir in unserem Pariwana Hostel früh morgens abgeholt und fahren etwa drei Stunden durch die Pampa de la Sangre weiter in die Stadt Limatambo, in welcher wir die archäologische Stätte Tarawasi sehen. Weiter werden wir in Mollepata (dem offiziellen Startpunkt des Trails) kurz halt machen und eine Stunde später in Cruzpata (2.800 M.ü.M) Mittag essen. Dort werden wir unsere Stärkung mit einem Blick auf die Berge Humantay (4120 M.ü.M.) und Salkantay (6271 M.ü.M) geniessen. Die Wanderung beginnt dann mit einem Anstieg auf Salkantaypampa (4153 M.ü.M.), bis wir ganz in der Nähe des schneebedeckten Salkantay den ersten Campingplatz Soraypampa erreichen.
*Ungefähre Wanderzeit: 2 Stunden

Tag 2: Soraypampa - Huaracmachay
Um die kalte Morgenluft zu meiden, werden wir erst später aufbrechen. Es folgt ein Aufstieg nach Abra Salkantay, dem höchsten Pass auf 4650 M.ü.M, wo wir traditionellerweise Steinmännchen bauen und die Aussicht über die Berge Salkantay und Tucarhuay geniessen werden. Dann beginnt der Abstieg nach Wayrajmachay (3932 M.ü.M.).
*Ungefähre Wanderzeit: 5 Stunden

Tag 3: Huaracmachay - Colcapampa
Wie am zweiten Tag, wird der Abstieg am dritten Tag für weitere 5 Stunden fortgesetzt. Wir werden am Fusse des Apu gehen und der Nebelwald mit vielen einheimischen Bäumen soll phantastisch sein. Anschliessend werden wir im Camp Colcapampa (3000 M.ü.M.) übernachten.
*Ungefähre Wanderzeit: 7 Stunden

Tag 4: Colcapampaa - Aguas Calientes / Machu Picchu 
Zu Beginn des vierten Tages werden etwa 45 Minuten auf der Strasse gehen und dann einen Abstecher zum Tal des Flusses Aobamba nehmen. Darauf folgt ein Anstieg von ca. zwei Stunden, bei dem wir einen Wal mit einheimischen Bäumen passieren um die archäologische Stätte der Llactapata Kreuzung zu erreichen. Von dieser aus haben wir die Aussicht auf Machu Picchu und Apu Salkantay.
Von diesem Punkt aus kann man dann entweder nach Aguas Calientes und zurück nach Cusco oder man schaut sich Machu Picchu genauer an.


PACKLISTE
Die Packliste ähnelt meinem Gepäck der Pilgerwege Camino francés, der Via Francigena oder dem Caminho portugues in den vergangenen Jahren. Mit im Gepäck ist neu auch die TomTom Action Cam, damit ich euch ab und an mit live Videos beglücken kann! Zusätzlich musste ich mir dieses Jahr durch die Mindesttemperatur von ca. 0°C auf dem Trail in der Nacht einen warmen Sportpullover, ein Thermoshirt und einen Innenschlafsack zulegen. Ich empfehle, alle Trekkingsachen bereits vor der Abreise zu kaufen, da das Angebot in Peru nicht das selbe ist, wie in Europa. In Cusco kann man sich jedoch mit dem Nötigsten ausstatten oder mit einer Trekkingagentur losstarten.

Folgende Dinge sind in unserer gebuchten Tour inklusive und werden von unseren Begleitern (Guide, Koch, Träger,...) getragen:
 Kochausrüstung
 Snacks, 3x Frühstück, 4x Mittagessen, 3x Abendessen
 Zelte und Unterlagen
 Küchenzelt / Esszimmer / Badezimmer
 Sauerstoff

Folgende Dinge nehme ich selber mit:
 Rucksack: Deuter Act Lite 45 + 10 slimeline Edition für Frauen (wichtig sind vorallem Hüftgurte zum Entlasten der Schultern und ein gutes Rücksensystem für die Belüftung)
 Schlafsack: Meru ultralight medium 
 Innenschlafsack: 46 Nord Schlafsack Inlett Micro Faser (soll mich bei 0°C in der Nacht warm halten, da der Meru Schlafsack nur bis +7°C wärmt)
 Isomatte: Therm-a-Rest NeoAir XLite 
 Trekkingstöcke: Komperdell Light Compact Damen extra Aufsätze, da der Weg nicht mit spitzen Trekkingstöcken begangen werden darf

 Wanderschule: Meindl Texas GTX 
 Turnschuhe
 evtl. Flipflops Puma

 Regenjacke: Rukka (Reissverschluss sollte bedeckt sein)
 Regenhose: Rukka (soll über die Schuhe gehen, damit das Wasser nicht in die Schuhe läuft)
 Regenschutzhülle für Rucksack -> alternativ auch Regenponcho
Wichtig ist es, sowohl Schuhe, wie auch den Rucksack und die Regenklamotten zu imprägnieren. Plastikbeutel schützen zudem die wichtigen Dokumente vor Nässe.

 warme Jacke Fleecejacke mit Kapuze von Mamut
 1 leichtes Sweatshirt
 1 Thermoshirt
 2 T-Shirts
 1 lange enge Sporthose und 1 lange Trainerhose
 2 paar dünne Sportsocken, sowie 2 paar dicke Wandersocken ohne Naht & Unterwäsche
 Badekleid
 Sonnencreme und Sonnenhut
 Dünne Handschuhe und Mütze

 Notiz- / Skizzenbuch mit Stift
 Iphone & Case inkl. zusätzlicher Akku
 TomTom Bandit Action Cam: Video- und Fotokamera (4K Ultra HD und Fotos mit 16 MP) inkl. Halterungen und App zum schneiden, wasserdicht
 Digitalkamera: Canon PowerShot S110 inkl. Aufladegerät
 Portemonnaie mit Bargeld/Pass
 Stirnlampe: Petzl
 Duschtuch/Badetuch/Handtuch: Pearl Mikrofaser 
 Haarshampoo und Duschgel in kleinen Behältern
 Blasenpflaster/ Tape/ normale Plaster/ Desinfektionsmittel/ Bandage/ Hirschtalgcreme
 Insektenspray und Stift bei Stichen

Die Liste scheint mir momentan noch ein bisschen lang, eventuell wird das ein oder andere unnötige Teil dann noch gestrichen! Denn wie immer schaue ich auch dieses Mal wieder sehr genau auf das Gewicht meiner Ausrüstung. Die Ausrüstung ist für die Zeit eurer Reise euer Zuhause und wird euch für lange Zeit begleiten. Die Qualität und das Gewicht sind beim Reisen das Wichtigste und man sollte dafür keine Kosten scheuen.

Aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch, dass man auch mit einem kleineren Budget qualitativ hochwertige Ausrüstung bekommen kann. Wenn man also etwas Geld sparen möchte, kann man die Ausrüstung second hand - meist in erstaunlich gutem Zustand - kaufen oder man nutzt spezielle Angebote wie beispielsweise das der Visa Bonus Card*. Diese Kreditkarte aus der Schweiz hat 22 exklusive Premium-Partner, unter anderem auch den Shop Ochsner Sport, in welchem ich den Grossteil meiner Ausrüstung gekauft habe. Bei jedem Einsatz der Karte werden Bonuspunkte gutgeschrieben, welche anschliessend als Gutschrift beim nächsten Einkauf verwendet werden können. Zudem kommt der Kunde in den Genuss besonderer Angebote bei diesem Partner.


KOSTEN
Neben dem Kostenaufwand für die Ausrüstung müssen zudem Kosten für die Wanderung, den Transport und das Essen einberechnet werden. Die Angebote variieren stark von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich ist es nicht gerade günstig, einen dieser Wege zu gehen. Mein Reisegspändli und ich haben Angebote von 200 Dollar bis 800 Dollar gefunden. Oft kommen dabei noch Preise für den Eintritt nach Machu Picchu, weitere Transporte, Verpflegung, Trinkgelder, etc. hinzu.
Studenten welche die ISIC-Card besitzen, sollten diese auf alle Fälle mitnehmen!


AKKLIMATISIERUNG
Die Höhe des Trails und deren Auswirkungen sollten nicht unterschätzt werden. Bei den meisten Menschen macht sich die Höhe ab 4600m bemerkbar. Oft sind Atembeschwerden oder Kopfschmerzen die Folgen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sich auf den grossen Höhenunterschied vorbereiten kann:
- ein paar Tage vorher in Cusco eintreffen und den Körper an die Höhe und deren niedrigeren Sauerstoffgehalt gewöhnen (weitere Orte zur Akklimatisierung: Arequipa 2500m, Ollantaytambo 2850m, Pisac 2960m, Puno 3830m)
- Coca Blätter sollen helfen die Symptome zu bekämpfen
- Es gibt zudem die Möglichkeit, ein paar Tage vorher Blutverdünner zu nehmen


Alle meine Eindrücke während der Reise findet ihr unter dem Hashtag


*dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit
der Visa BonusCard entstanden
Hallo ihr Lieben,
Im Mai war ich mit Salzburg Tourismus* und einer Horde von Bloggern im hübschen Salzburg unterwegs. Ich kannte die Stadt an der Salzach bereits aus früheren Besuchen und habe mich sehr gefreut, mit Gleichgesinnten weitere Winkel zu entdecken.
In diesem Beitrag möchte ich euch gerne zeigen, was man in Salzburg alles so Tolles entdecken kann! Habt ihr noch weitere Tipps? Dann schreibt sie mir doch via E-Mail (bellemelle@gmx.ch oder hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag!






ANREISE
Von der Schweiz aus kann ich die Anreise mit der Bahn wärmstens empfehlen. Die Strecke ist besondern am Walensee und dann von Bludenz durch das Oberinntal bis nach Innsbruck besonders schön.
Es lohnt sich die Fahrtickets etwa zwei Wochen vor Fahrtantritt zu kaufen, da dann das Sparschienenangebot der ÖBB oder das vergünstigte Ticket der SBB genutzt werden kann.
Oft vergleiche ich auch kurz die beiden Preise, da sie sich schon ab und an mal unterscheiden.
Fährt jemand öfter nach oder durch Österreich? Die ÖBB Vorteilscard kostet im Jahr lediglich 25 Euro und lohnt sich meistens bereits ab der 2. Fahrt. Ich benutze sowohl das GA in der Schweiz, wie auch die Vorteilscard um günstig von A nach B zu fahren.
Andere Blogger sind übrigens mit dem Auto oder über den kleinen Flughafen angereist.



ÜBERNACHTEN
Wir Blogger wurden im neuen Hotel Eco - Suite einquartiert. Ein neues, umweltfreundliches 3-Sterne Hotel, welches sich durch ein spezielles Energiebereitstellungskonzept die Treibhausgasemissionen des Gebäudes langfristig auf Null bringt.
Neben der ruhigen Lage gefiel mir besonders die grosszügige Gestaltung der Zimmer, sowie das Feuerwerk des Dult-Wochenendes, welches ich von meinem Balkon aus geniessen konnte. Was für ein Empfang! ;)
Neben diesem Hotel gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten in Salzburg unter zu kommen. Besonders kann ich euch dabei die beiden Plattformen Airbnb und Couchsurfing empfehlen! Den meisten unter euch werden diese beiden Übernachtungsmöglichkeiten bereits ein Begriff sein. Airbnb ist eine Website, über welche man private Unterkünfte (einzelne Zimmer oder ganze Wohnungen) buchen und vermieten kann. Für kleine Beträge kann man so in voll ausgestatteten und gemütlichen Wohnungen seine Ferien verbringen. Auf Couchsurfing bieten auch Privatpersonen Zimmer oder ein bisschen ihrer wertvollen Zeit für Stadtführungen u.ä. an. Jedoch steckt hinter Couchsurfing eine andere Philosophie: es wird kein Geld verlangt und nicht einfach nur ein Schlafplatz angeboten. Es geht um das Miteinander und einen Austausch. So wird oft gemeinsam mit dem Gastgeber gekocht und durch die Stadt gewandert.


UNTERWEGS IN SALZBURG
Die Reise wurde neben Salzburg Tourismus auch von den ortsansässigen Bloggern Caro (Gute Güte), Matthias und Eva (Fräulein Flora) organisiert, welche uns dann auch durch ihre Stadt führten.
- mit dem Radl unterwegs: Es gibt verschiedene Fahrradverleihe, welche das Fahrrad stunden- oder tageweise vermieten. Mit der lieben Laura von Try Try Try habe ich den Samstagnachmittag radelnd an der Salzach verbracht, definitiv ein Muss!
- Salzburg Card: kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel (sogar inklusive der Tour 1 mit dem Salzach-Schiff!), kostenloser Eintritt in die Museen, freie Fahrt mit Festungs- und Untersbergbahn, viele Vergünstigungen für Konzerte, Theater und Ausflugsziele in der Umgebung


KUNST & KULTUR
Der Vorteil von Bloggerreisen ist, dass man immer ein tolles Programm geboten bekommt. Neben gemeinsamen Aktivitäten wie Essen (siehe unten) und einem Sprayworkshop, hatten wir die Möglichkeit zwischen verschiedenen Touren zu wählen. Neben der Tour "leicht.sinn" (Stadtführung mit Ein-, Aus- und Umblicken rund in und um Salzburg) und "genuss.sinn" (von Kaffee über Marzipan bis hin zu Hochprozentigem am Vormittag), entschied ich mich für die Tour "kunst.sinn".
Gerne möchte ich euch hier ein paar der Stationen zeigen, welche wir besucht haben. Zusätzlich habe ich noch ein paar weitere Tipps von weiteren Einheimischen darunter gemischt!

Mirabellengarten & Schloss Mirabell

Zu fünft starteten wir unsere Tour im Mirabellengarten und dem dazugehörigen Schloss Mirabell (mirabile = ital. bewundernswert; bella = ital. schön). Ursprünglich war das Schloss, damals noch Schloss Altenau, im Jahr 1606 ein Liebesgeschenk des Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Salome Alt. Erst später wurde es von Markus Sitticus in "Schloss Mirabell" umbenannt. 1854 wurde der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist heute bei Touristen sehr beliebt. Der Garten ist optisch auf den Dom und die Festung ausgerichtet und befindet sich auf der rechten Seite der Altstadt. Zum Garten gehören die Grosse Fontäne (das Springbrunnenbecken mit der 4-Elemente-Figurengruppen von Ottavio Mosto), das Heckentheater im westlichen Teil, der Zwergelgartel mit ursprünglich 28 Zwergen aus weissem Untersberger Marmor, der Rosengarten mit Zierrosenbeeten südlich des Schlosses und die Orangerie, welche heute als Palmenhaus dient.
Heute befinden sich im Schloss die Amtsräume des Salzburger Bürgermeisters und der Stadtverwaltung. Der Marmorsaal des Gebäudes, ehemaliger Festsaal des Fürsterzbischofs, wird heute Tag ein Tag aus von unzähligen Heiratswilligen als Trauungssaal benutzt.

Universität Mozarteum
Direkt neben dem Mirabellengarten befindet sich die Universität Mozarteum, von deren Terrassen sich ein wunderschöner Blick über den Garten auftut. Die Universität bietet über 40 künstlerische und pädagogische Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, Darstellende und Bildende Kunst an.
1600 junge Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kommen hier in den Genuss einer umfassenden Ausbildung in zahlreichen Instrumentalfächern, in Komposition, Dirigieren, Gesang, Musiktheater, Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Musik- und Tanzpädagogik, Kunst- und Werkpädagogik sowie in Musikpädagogik und Musikwissenschaft. Vielen Dank an Dominik Wallner, einen der 500 Lehrenden, Pianist und Bandmitglied von Blank Manuskript, für die kurzweilige Führung, die Schallplatte und das kleine Konzert.


Jana und JS
Salzburg ist eine sehr saubere Stadt und nur an wenigen Orten findet man Graffitis oder sonstige ungenehmigte Interventionen im öffentlichen Raum. Ein paar wenige, feine Arbeiten findet man jedoch in der Altstadt und vor allem etwas ausserhalb von Salzburg. Eine Station auf unserer Kunst Tour war eine alte, verriegelte Eingangstür aus vergangenen Tagen. Das Künstlerduo Jana und JS arbeiten und leben seit einigen Jahren zusammen und haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Mit ihrer Stencil-Kunst kreieren die beiden Künstler Schablonen aus Fotos, welche ihre Ideen in realistische Impressionen an alle möglichen Flächen, ob in- oder outdoor, zaubert. Ob Auftragsarbeiten oder aus Eigeninitiative, die Vorgehensweise bei der künstlerischen Arbeit variiert je nach Idee und Anbringungsort. Oft gehen die Künstler von einer fertigen Idee aus, oder aber sie gehen spontan auf den vorgefundenen Ort ein.

Das Marionettentheater
Eine meiner Lieblingsstationen unserer Tour war definitiv das Marionettentheater. Die gelernte Schneiderin und Puppenspielerin Heide Hölzl gab uns eine Führung hinter die Kulissen des traditionsreichen Marionettentheaters.
Der Speisesaal des ehemaligen Hotel Mirabell wurde zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert und hat bis heute nichts von seinem Charme verloren.
Das Marionettentheater wurde vom gelernten Bildhauer Anton Aicher gegründet und bis heute bilden seine kleinen nur 20-30cm grossen Marionetten das künstlerische Fundament des Salzburger Marionettentheaters.
Neben den Ateliers, in welchen die Figuren entstehen und gekleidet werden, gefiel mir besonders der Aufbewahrungsraum der Puppen. Die innovativen Techniken, die detailverliebten Kostüme und die charakteristischen Köpfe haben es mir besonders angetan.
Das Theater spielt im Jahr rund 160 Vorstellungen in Salzburg und weitere 60-100 mit der hauseigenen Reisebühne auf Tourneen in der ganzen Welt.


Museum der Moderne Mönchsberg
Das von Friedrich Hoff und Zwink puristisch gestaltete Museum für moderne Kunst liegt an exponierter Stelle auf dem Mönchsberg, welche einen wunderschönen Blick über die Dächer der Altstadt freigibt. Auf einer Fläche von 2300m2 und drei Ebenen, eingefasst mit lokalem Unterberger Marmor finden Ausstellungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts statt. Ein Muss für alle Kunstliebhaber!

Weitere Galerien und Museen:
- Galerie 5020: Ort für Zeitgenössische, Bildende Kunst
- Periscope: Off-space für Bildende Kunst
- Fotohof: Sammlung zur künstlerischen Fotografie in Österreich
- Galerie Eboran: Verein zur Förderung junger KünstlerInnen
- Kunstverein / Künstlerhaus: Verein und Institution für zeitgenössische internationale und österreichische Kunst in Österreich


ESSEN & TRINKEN
Vor, während und nach den Stadtbesichtigungen wurden wir jeweils in tolle Cafés, Restaurants und Bars geführt. Zudem wurden wir in der Edelweiss Cooking School von Chefkoch Johann Bauer in die grosse Kunst des Salzburger Nockerl Kochens und Apfestrudel Ziehens eingeführt. Mmmmhhh!

- Burgerrestaurant Ludwig: Den Einstieg mit dem leckeren Abendessen im Restaurant Ludwig habe ich leider durch die verspätete Ankunft nicht geniessen können. Beim Anblick der Fotos von den hausgemachten Bürgern aus Bio-Rindfleisch und frischen Brioche Buns habe ich dann später ein bisschen geweint. Es sah so lecker aus!
- Pommesboutique:
Die Cabreras: Eine Mischung aus Mexiko und Salzburg, sowohl im kleinen Shop, wie auch beim leckeren Essen im Restaurant!
Gasthof Kuglhof: leckere Salzburger Wirtshausküche
Pasta e vino: Das Leckerste der italienischen Küche gibt es im "Pasta e vino". Für alle, die auch ein bisschen Italien mit nach Hause nehmen möchten,  gibts an der Theke verschiedenste Spezialitäten zu kaufen.
Andreas Hofer Weinstube: Die Weinstube besteht seit über 100 Jahren und ist somit eine der traditionsreichsten Gastronomiebetrieben in Salzburg. Sie überzeugt mit einer gutbürgerlichen Küche und einer erlesenen Weinkarte.
- Café Konditorei Fürst / Originale Salzburger Mozartkugel: 1890 erfand der Salzburger Konditor Paul Fürst die heute weltbekannte Salzburger Mozartkugel. Die 1.20 Euro teuren, in einem aufwendigen Herstellungsverfahren handgefertigten Kugeln werden auch heute noch mit der gleichen Rezeptur im gleichen Haus erzeugt und exklusiv in vier Salzburger Konditoreien verkauft.
- Café 220 Grad: Rösthaus und Café mit toller Wohlfühlatmosphäre
- Afro Café: Aussergewöhnliches und buntes Café. Definitiv einen Besuch wert!
- Röstzimmer 15: Verkauf und Verkostung des Urkaffees und des ZaglerBrots
- Bierbar Alchimiste: Ein wahnsinns Angebot mit 150 Bieren


Mein Fazit: In Salzburg war es wieder unglaublich schön und ist ein perfektes Ausflugsziel für ein Wochenende! In 2-3 Tagen kriegt man einen schönen Eindruck von der Stadt und kann einiges sehen und essen!

Die Berichte mit Fotos und Videos finden ihr (bald) auf diesen Blogs
der lieben BloggerkollegInnen:
Berit von Marmeladekisses 
Caro von Ach du gute Güte. Der Salzburg-Blog. 
Hannah von provinzkindchen 
Jasmin von Elbmadame 
Judith von Atelier Judith
Laura von TRY TRY TRY 
Marta von Style Sandbox 
Matthias und Eva von Fräulein Floras Favourite Hangouts 
Mirela von coral and mauve 
Nike von nikes herz tanzt 
Nina von Tiroler Madl 

*Vielen lieben Dank an Martina von Salzburg Tourismus und an die Blogger Caro, Eva und Matthias für die Einladung, das Organisieren der Reise und die wunderbare Zeit!
Hallo ihr Lieben


Im Rahmen meines Kunststudiums Art Education an der ZHdK besuchte ich letztes Semester das Atelier Buchbinden und möchte euch in diesem Beitrag jetzt zeigen, wie ihr ein hübsches, persönliches Skizzen- oder Notizbuch fertigen könnt.



Das Heft vor dem letzten Schritt, dem Schneiden.


Wie man das Heft in etwa 45-50 Minuten selber gestalten kann, erkläre ich euch hier in der Anleitung. Was braucht ihr dazu?


Material

- Papier
- dickes Papier für das Cover (etwa 200mg)
- grosse Nähnadel
- reissfestes Garn
- Schneidunterlage
- Cutter
- Bleistift
- Lineal
- eventuell dicke Bücher oder Bretter zum Pressen

Vorbereitungen

- Papier: Nutze die Möglichkeit das Heft ganz nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Es gibt sowoshl in Bastelläden, aber auch im WWW eine grossartige Auswahl an unterschiedlichsten Papieren und die Papierwahl ist ganz dir überlassen. Wichtig ist nur, dass das Papier für das Cover etwas robuster ist, damit das Heft langlebiger ist. Dafür empfehle ich zum Beispiel Tonpapier oder Tonkarton ab 160 g/m2.  Du kannst die Papierarten im Heft selber auch variieren. Wie wäre es beispielsweise mit verschiedenfarbenen Seiten oder Seidenpapier zwischen Zeichenpapier?
- Zuerst muss die Grösse und Dicke des Heftes bestimmt werden und dementsprechend alle Seiten und das Coverpapier zurechtgeschnitten werden (siehe „5. Papierschneiden von Hand“). Dabei ist zu beachten, dass im letzten Schritt überstehende Kanten des Heftes abgeschnitten werden und das Heft somit noch um ein paar Milimeter kleiner wird.

- Soll das Cover, die erste Seite oder auch die Letzte mit einer Fotografie, einer Illustration oder einer Widmung an die Beschenkte Person versehen sein? Gestalte nach Lust und Laune mit Stiften, Stempeln oder auch am PC und personalisiere damit dein Heft. 




1. Bestimmen der Laufrichtung von allen Papieren
Alle Papiere, d.h. vom Buchdeckel bis hin zu allen Seiten des Buches, müssen von der Laufrichtung her parallel zum Falz verlaufen, damit sie sauber gefaltet werden können. Um die Laufrichtung der Papier zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
(A) sehen: Der Strukturverlauf der Fasern lässt sich mit guten Augen oder einer Lupe bestimmen (B) bennetzen: Feuchtes Papier krümmt sich und zeigt damit die Laufrichtung an.

(C) biegen: Ein quadratisches Blatt Papier, biegt sich in die eine Richtung besser, als in die andere Richtung.
(D) falten: Wird das Blatt gefaltet, ergibt sich entweder ein sauberer, runder Falz (parallel zur Laufrichtung) oder der Falz bricht unschön an der Kante.

(E) reissen: Das Blatt reisst parallel zur Laufrichtung sauberer, quer zur Laufrichtung fasert das Papier aus und der Riss verläuft nicht gerade


2. Falzen und Seiten zusammenfügen
Um ein Papier zu falten, müssen die Ecken genau aufeinander gelegt werden. Achtung, hier muss die Laufrichtung parallel zum Falz liegen! Die Kante wird dann mit dem Fingernagel oder wenn vorhanden mit Falzbeil glattgestrichen.
Es wird jedes Papier einzeln gefalzt und schlussendlich so ineinander geschoben, dass sie im Rücken eng zusammenliegen. Je genauer in diesem zweiten Schritt gearbeitet wird, um so besser gelingt das Heft.
Tipp: Stehen die Seiten zu sehr ab, so dass das Heft „den Schnabel aufmacht“, kann das Heft zwischen zwei Bretter geklemmt oder zwischen schwere Bücher gelegt und so gepresst werden.
3. Reihenfolge bestimmen
Im nächsten Schritt wird stärkere Papier des Covers gefalzt. Falls weitere speziell gestaltete Seiten vorhanden sind (z.B. eine Widmung, Zeichnung auf der ersten Seite), werden die verschiedenen Papiere in der richtigen Reihenfolge ineinander gelegt.

4. Das Heften in drei Stichen
Das Heft wird aufgeklappt und auf den Tisch gelegt, so dass das Cover oben liegt. Auf dem Falz des Covers werden drei Punkte in gleichem Abstand mit Bleistift markiert. (A)
Das Heft wird mit dem Rücken zu uns an die Tischkante gelegt und leicht aufgeklappt. Anschliessend durchsticht man alle Lagen an den markierten Punkten. Achtung: Alle Papiere müssen im Falz und an den exakt selber Punkten durchstochen werden, sonst wird das Buch schief. (B) Die Einstiche verlaufen wie in der Zeichnung ersichtlich. Die beiden Fadenenden werden am Punkt in der Mitte angezogen, verknotet und abschnitten. (C) 

5. Schneiden von Hand
Damit die einzelnen Seiten schlussendlich passgenau aufeinanderliegen, müssen sie in einem letzten Schritt auf die gleiche Länge und Breite zugeschnitten werden. Ist keine Papierschneidemaschine vorhanden, geht dies auch einfach von Hand.
Das Heft wird bündig an eine Kante, beispielsweise an einen fixierten Lineal oder an ein grosses Buch gelegt. Anschliessend wird ein Lineal durch starkes Drücken so auf das Heft gelegt, dass die überschüssigen Kanten mit einem Cutter abgetrennt werden können.

Und fertig ist das persönliche Notiz- oder Skizzenbuch! 

Hallo ihr Lieben

Wie ich euch in diesem Beitrag (klick) bereits erzählt habe, habe ich mich nun im April drei Wochen lang unter dem Motto "never give up" dem Training des Swiss City Boot Camp gestellt!


Vor Beginn der drei Wochen absolvierte ich den Cardio Stress- und Fitness Level Test. In diesem wurden der Stoffwechsel, das Körperfett und das Fitnesslevel begutachtet. Besonders interessant fand ich dabei die Erkenntnis, wie mein Körper in Sachen Kalorien- und Fettverbrauch arbeitet und wie ich diese Informationen in ein möglichst optimales Training umsetzen kann.
Kalorien- und Fettverbrauch sind bei mir etwa gleich verteilt. Das heisst mein Körper verbrennt bei körperlicher Anstrengung Kalorien und Fett zu fast gleichen Teilen. Durch den Test habe ich zudem erfahren, dass mein Körper bei einer Herzfrequenz von 130 und einer Leistung von 90 Watt am meisten Fett verbrennt. Diese Werte erreiche ich beispielsweise beim Rennen auf Stufe 3 (nicht zu schnell und nicht zu langsam). Zusätzlich hat man mir empfohlen, Sprints währen dem normalem Rennen einzubauen.

Während drei Wochen habe ich dann von Montag bis Freitag in einer topmotivierten und sehr sympathischen Gruppe von 20 Leuten geschwitzt. Das Intervall-Training im Boot Camp bestand aus Kraft- und Ausdauertraining. Besonders gut gefiel mir dabei die Abwechslung von In- und Outdoor - Training. Hat es nicht in Strömen geregnet, so verlegten die beiden Trainer Carola (übrigens auch die Gründerin des Swiss City Boot Camp) und Clemens das Training nach draussen.
Im Outdoorbereich rund um den Helvetiaplatz rannten wir von Platz zu Platz und nutzten die Infrastruktur für die Übungen. Beim Indoor-Training arbeiteten wir oft mit dem eigenen Körpergewicht oder machten Partnerübungen, was mir besonders gut gefiel.




Am meisten zu schaffen machte mir nicht wie gedacht das taffe Training, sondern das frühe Aufstehen. So startete das Boot Camp jeden morgen um 6.30. Durch meinen kurzen Anfahrtsweg dürfte ich mich jedoch nicht beschweren, mussten andere Teilnehmer bereits um 4.30 aufstehen!
Waren wir dann aber in der Gruppe unterwegs, war die Müdigkeit wie weggeblasen. Die ganze Truppe, allen voran die liebe Vera von KarmaFoodie, war super motiviert und hat mich mit ihrem Sportsgeist angesteckt und so verging die Stunde meist wie von alleine.

Viele der Teilnehmer haben die Stoffwechselriegel-Entschlackungskur durchgezogen, oder haben die Riegel (liebevoll auch "Chlötzli" genannt) ab und an in ihren Ernährungsplan eingebaut. Ich konnte mich jedoch nicht dazu durchringen, da mir der Frühsport allein schon genug zu schaffen machte.
Einige Teilnehmer erreichten durch die Kombination von Ernährung und Training erstaunliche Ergebnisse bezüglich Gewichtsverlusten.

Zusätzlich zu den Riegeln wurden auch Kochkurse angeboten und Rezeptideen verschickt.
Einige gute Tipps zum Thema Ernährung und Sport könnt auch ihr jetzt auf Carolas Blog nachlesen!




Eines meiner Ziele war es, den Sport mehr in meinen Alltag einzubinden. Das Swiss City Boot Camp hat mir definitiv gezeigt, dass mir der tägliche Sport sowohl körperlich wie auch psychisch sehr gut tut. Auch wenn ich das frühe Aufstehen nicht übernehmen werde, habe ich jetzt einige andere Vorkehrungen getroffen. So habe ich mir beispielsweise einen Schrittzähler zugelegt. Mein tägliches Ziel von 12'000 Schritten habe ich bis jetzt fast immer erreicht. Zusätzlich mache ich mindestens einmal die Woche bewusst Sport und fahre jetzt bei diesem schönen Wetter mit dem Fahrrad durch die Stadt, anstatt die ÖVs zu verwenden.


Hast auch du Lust bekommen mit guten Menschen Sport zu machen und dabei einiges über deinen Körper und dich selbst zu erfahren?

Das Swiss City Boot Camp bietet vom 06. - 24. Juni wieder eine Reboot Challenge an, in der du drei Wochen täglich Sport machen kannst. Melde dich an unter bodyreboot.ch!

Oder möchtest du lieber längerfristig mit dem Swiss City Boot Camp unterwegs sein?
Dann kannst du dich auch für Gruppen- oder Einzeltrainings anmelden! Mehr Infos unter swisscitybootcamp.com!

Aber es geht auch noch aussergewöhnlicher! Hast du Lust auf etwas Abwechslung? Sei dabei im Surf Camp in Cascais, Portugal oder im Boot Camp Weekend in Wien!

Hallo Ihr Lieben

Vor zwei Wochen war ich mit der lieben Marina von bonsoir-cherie auf einem kurzem Tagesausflug in Como und gerade habe ich gelesen, dass 2012 an der Miniartextil in der Villa Olmo in Como das Werk Plexus No. 19 vom Künstler Gabriel Dawe ausgestellt war. Die Miniartextil ist eine sich jährlich wiederholende Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Seit 1924 ist die neoklassizistische Villa Olmo offiziell im Besitz der Gemeinde Como und ist nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich und wird oft und gerne für Kulturevents und Kunstausstellungen genutzt.


Ich bin seit längerem grösser Fan von Dawes wunderschönen Fadenkunst-Installationen. Diese Installation besteht aus zwei farbenfrohen Fadenstrukturen, welche im Atrium der wunderschönen Villa aus dem 19. Jahrhundert gespannt sind. Besonders gut gefällt mir an der Arbeit, dass die Fäden mit der Umgebung interagieren und sich kontinuierlich mit dem Sonnenlicht verändern.

"When the sun comes in in the morning, it is fantastic. Having those window-shaped light beams add a dimension to the installation. I always like when I get direct sunshine on them because it emphasizes the layering of the thread in very interesting ways." - Gabriel Dawe

Dawe installiere seine Arbeit mit der Hilfe von zwei Assistenten. Die grösste Herausforderung war der begrenzte Platz, da die denkmalgeschützte Villa nicht verändert werden dufte. So mussten Dawe und seine Helfer die Fäden an den Gittern festmachen.




plexus no. 19 + site specific installation at villa olmo for miniartextil: agora + gütermann thread,
painted wood and hooks + 23' x 23' x 23' + 2012
Hallo ihr Lieben,

Stickereien sind in der Mode momentan präsent wie schon lange nicht mehr. Ob Aufnäher auf Jeanshosen, fein bestickte Blusen oder auffällig bestickte Bomberjacken, die Verzierungen ziehen alle blicke auf sich und werten jedes Kleidungsstück auf.


Die Schweiz blickt in Sachen Stickerei auf eine lange Tradition zurück. Besonders in der Ostschweiz im 19. Jahrhundert zählte St. Gallen zu den wichtigsten und grössten Exportgebieten für Stickerei. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeitete beinahe in jedem Haushalt eine Person in Heimarbeit oder in einer Fabrik der Stickerei-Branche, die zu dieser Zeit mehr als 50 Prozent der Weltproduktion herstellte. Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs endete diese Ära abrupt. Heute entwerfen neun Stickerei-Unternehmen in der Ostschweiz mit neusten Maschinen Traumstoffe für die bekannte Modemarken wie Chanel, Dior oder Armani.

Ist dieses Handwerk nun fashiontechnisch auch in der Alltagsmode wieder topaktuell, kommt das Garn im Interior-Bereich erst langsam wieder ins Rollen.

Auf Pinterest (ihr findet mich dort unter @bellemelleblog) stechen mir seit einiger Zeit immer wieder besonders schöne Kombinationsmöglichkeiten von Stick im Interior-Bereich ins Auge. Besonders gut gefällt mir das Zusammenspiel von bestickten Kissen in den verrücktesten Kombinationen!
Die Wertigkeit, Patina und besondere Materialität der bestickten Produkte gibt jedem Raum eine persönliche, individuelle Note.



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Ich habe für euch ein bisschen im WWW gestöbert und bin auf diese schönen, gestickten Kissen gestossen. Welches gefällt euch am besten? Am liebsten hätte ich ja Nummer 1 & 2!